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9-Euro-Ticket passé- was jetzt?

von | Okt 19, 2022 | Mobilität, Steuerfreie Sachbezüge

Das Neun-Euro-Ticket war ein großer Erfolg: Rund 52 Millionen Tickets wurden im Aktionszeitraum zwischen Juni und August 2022 verkauft und rund eine Milliarde Fahrten unternommen. Noch während der Laufzeit wurde ein 9-Euro-Ticket Nachfolger verlangt. Im Oktober 2022 einigten sich Bund und Länder auf ein 49-Euro-Ticket.  

Was ist das 9-Euro-Ticket?

Mit dem 9-Euro-Ticket konnten Passagiere in den Monaten Juni, Juli und August 2022 deutschlandweit in Bussen und Bahnen im Nah- und Regionalverkehr zu Sonderkonditionen reisen. Pro Kalendermonat kostete das Ticket neun Euro.

Es war Teil des Energie-Entlastungspaketes der Bundesregierung und sollte Bürger:innen finanziell direkt gegen die Inflation entlasten. Ein zusätzlicher Vorteil war die Förderung des klimaschonenden ÖPNV.

Gibt es einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket?

Bereits vor Ende des Sondertarifs plante die Bundesregierung Ausbau- und Modernisierungsmaßnahmen zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs bis 2030. Auf Grundlage der dreimonatigen Testphase im Sommer 2022 wurde dann ein 9-Euro-Ticket-Nachfolger beschlossen: das 49-Euro-Ticket. Das beschloss die Verkehrsministerkonferenz rund um Bundesverkehrsminister Volker Wissing.  

Im Oktober 2022 präsentierte Wissing und die Verkehrsministerkonferenz dann einen Vorschlag: das 49-Euro-Ticket. Ein Abonnement zu monatlich knapp 50 Euro, das flexibel kündbar sein soll. Damit ist das Ticket deutlich günstiger als die bisherigen ÖPNV-Preise. Zudem ist das Ticket deutschlandweit auch im Regionalverkehr einsetzbar, was den Tarifdschungel der Deutschen Bahn vereinfacht. Geplant ist die Einführung des Tarifs für Januar 2023. 

Co2-Einsparung durch ausgebauten ÖPNV

Unterstützung der Angestellten durch Unternehmen (Prozent)

Laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) gab es zwischen Juni und August 2022 rund eine Milliarde Fahrten pro Monat durch die Sondermaßnahme. Etwa zehn Prozent davon wären ohne das 9-Euro-Ticket mit dem Auto abgefahren worden. Dadurch seien über drei Monate rund 1,8 Millionen Tonnen CO2 eingespart worden. Das ist in etwa der gleiche Effekt, als hätte es ein Jahr lang ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gegeben. Auch sonst überzeugte Autofahrer haben das Ticket angenommen: Laut VDV war etwa jeder fünfte Käufer ein Neukunde im ÖPNV. 

Können Arbeitgeber das 49-Euro-Ticket für Mitarbeiter bezahlen?

Im März 2022 befragte die Unternehmensberatung WTW knapp 600 HR-Verantwortliche zu ihren Plänen zum Inflationsausgleich für Mitarbeitende. Es zeigt sich, dass viele Unternehmen mindestens eine Maßnahme planen. Viele Firmen setzen gezielt auf Benefits als Inflationsausgleich. Speziell Maßnahmen zur Übernahme der Fahrtkostenpreise sind beliebt und vielfältig: Vom Tankgutschein, über den Fahrtkostenzuschuss bis hin zum Jobticket werden unterschiedlichste Mobilitätslösungen von Unternehmen gefördert. 

Viele Arbeitgeber fragen sich jetzt, ob sie das 49-Euro-Ticket für ihre Mitarbeiter finanzieren können. Die Antwort ist ja, durch verschiedene steuerlich begünstigte Optionen ist diese Art des Inflationsausgleichs möglich. Speziell digitale Benefits bieten sich dafür an. 

Beispielsweise können Arbeitgeber den Sachbezug 50 Euro gewähren. Damit zahlen sie ihrer Belegschaft 50 Euro monatlich steuerfrei zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn. Die Mitarbeiter:innen können damit beispielsweise das neue, staatlich geförderte ÖPNV-Ticket ausgleichen.  

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Carolin Will

Carolin Will

Autorin

Carolin ist bei der SPENDIT AG für die Bereiche Content und Social Media zuständig. Während ihres Germanistikstudiums an der Ludwig-Maximilians-Universität in München hat sie in verschiedenen Unternehmen getextet. Daher weiß sie: Gerade junge Talente legen bei der Wahl eines Arbeitgebers Wert auf Mitarbeiter Benefits. 

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