So isst Deutschland!
Studie zum Essverhalten
deutscher Arbeitnehmer in der Mittagspause

Das HR-Fintech Unternehmen Spendit AG wertet
über 600.000 Belege aus und gewinnt dabei überraschende
Einblicke ins deutsche „Mahlzeit!“

 

Mit der hauseigenen Lunchit App, die Arbeitnehmer nutzen, um steuervergünstigte Essenszuschüsse einzulösen, erreichte der Datensatz in 2018 in allen Bundesländern und den 5 größten Städten Deutschlands eine valide Stichprobe. Mitarbeiter scannen beim Mittagessen den Beleg ihrer Mahlzeit ein und reichen so einfach und schnell ihre digitale Essensmarke ein.

 

Das kostet ein durchschnittliches Mittagessen in Deutschland

 

7,43 Euro – das lassen sich deutsche Arbeitnehmer ihre Mittagspause im Schnitt kosten. Im Wochentags-Vergleich allerdings zeigt sich über die Regionen hinweg ein sparsames Verhalten am Montag. Mit 7,24 Euro werden fast 50 Cent weniger ausgegeben als am Freitag.

In den nördlichen Bundesländern profitieren Arbeitnehmer von günstigen Mittagstischen, sie zahlen durchschnittlich nur 6,66 Euro. Nicht überraschend als Spitzenreiter führen Baden-Württemberg und Bayern, mit 7,68 Euro, gefolgt vom Mittelfeld Region Ost mit 7,58 Euro und West mit 7,16 Euro.

Regionsvergleich:

Durchschnittspreis: Der Norden isst am günstigsten

 

In den nördlichen Bundesländern profitieren Arbeitnehmer von günstigen Mittagstischen – sie zahlen und scannen durchschnittlich nur 6,66 Euro ein.

Nicht überraschend als Spitzenreiter führen Baden-Württemberg und Bayern, Region Süd, mit 7,68 Euro, gefolgt vom Mittelfeld Region Ost mit 7,58 Euro und West mit 7,16 Euro.

Quartalsvergleich: Westen und Süden sind Ende des Jahres sparsamer

 

Im Quartalsvergleich verhalten sich Nord und Ost ähnlich. Von Januar bis März wird auf das Geld geachtet und zum Jahresende werden bis zu 75 Cent mehr ausgegeben. Süden und Westen hingegen lassen es sich Anfang des Jahres und vor allem von April bis Juni besser gehen.

Zeitpunkt: Freitag wollen alle schnell nach Hause

 

Im Zeitvergleich mischen sich die Karten unter den Regionen neu: Der günstige Norden ist mehr als eine halbe Stunde später vom Essen zurück als die Region West. Dort, in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen, geht man im Wochentags-Vergleich recht stet zu Tisch.

Während alle anderen Regionen freitags früher Mittag essen, um schneller ins Wochenende zu kommen, beträgt der Unterschied in der Region West durchschnittlich nur 4 Minuten. Nirgends kann es freitags früher zu Tisch gehen als in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, (Region Ost) mit über 13 Minuten Unterschied zum Montag, gefolgt vom Norden mit 11 Minuten Unterschied.

Städtevergleich:

Durchschnittspreis: Berlin ist genau so teuer wie Frankfurt am Main

 

Frankfurt am Main erweist sich mit einem durchschnittlichen Belegwert von 8,34 Euro zusammen mit Berlin als teuerstes Pflaster in Sachen Lunch. Mit 7,86 Euro ist Hamburg über 80 Cent günstiger. Preislich ist die Millionenstadt Köln mit 7,49 günstigste Großstadt.

Im Vergleich der deutschen Metropolen zu Restdeutschland ergibt sich kein überraschendes Gefälle. Mit durchschnittlich 7,79 Euro pro Mittagessen isst man hier über einen Euro teurer als in ländlicheren Gebieten. Dort kostet das Mittagessen nur 6,73 Euro. Überraschend ist, dass Österreicher in den Städten mit 7,31 Euro billiger unterwegs sind als ihre ländlichen Kollegen. Dort legt man 8,50 Euro auf den Tisch.

Zeitpunkt: Je größer die Stadt, desto später die Mahlzeit

Je größer die Stadt, desto später geht es zum Mittagessen. In Berlin 10 Minuten später als in Hamburg, 22 Minuten später als in München und ganze 40 Minuten später als in Köln. Ausreißer: Frankfurt am Main. Hier machen sich wahrscheinlich die hohen Pendler-Raten bemerkbar.

Bildmaterial zur Studie

Datensatz

 

Die in der Studie vorgenommenen Hochrechnungen wurden mit den Daten aus 635.831 Belegen, eingereicht in 2018 von den Nutzern der Lunchit App, erstellt.

Lunchit ist eine App der Spendit AG, mit der Arbeitnehmer Belege für vom Arbeitsgeber gewährte, steuervergünstigte Essenszuschüsse einlesen.

In allen behandelten und folglich genannten Gebieten überstieg die absolute Nutzerzahl für das jeweilige Gesamtgebiet den Wert einer validen Stichprobe ein Konfidenzniveau von 90% bei einer Fehlerspanne von 5%:

Berlin, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Wien, Region Nord (Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein, Niedersachsen), Region Ost (Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Berlin, Sachsen, Thüringen), Region Süd (Baden-Württemberg, Bayern) und Region West (Hessen, Saarland, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen)

 

 

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