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Gehaltsentwicklung in Deutschland: Lohnentwicklung 2026, Prognosen und Trends
Die Gehaltsentwicklung in Deutschland steht seit mehreren Jahren im Fokus von Beschäftigten und Unternehmen. Inflation, Fachkräftemangel und wirtschaftliche Unsicherheiten beeinflussen die Lohnentwicklung ebenso wie strukturelle Veränderungen am Arbeitsmarkt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick über die Veränderungen der letzten Jahre, zeigt aktuelle Zahlen und bietet eine fundierte Zukunftsprognose für Deutschland zur Lohnentwicklung 2026.
Key Facts zur Gehaltsentwicklung 2026
- Gehaltssteigerung 2026: rund 3 % im Schnitt
- Mindestlohn 2026: steigt auf 13,90 Euro/Stunde
- Fokus der Unternehmen: gezielte Anpassungen für Schlüsselpositionen
Was versteht man unter Gehaltsentwicklung?
Die Gehaltsentwicklung beschreibt die Veränderung des Einkommens über einen bestimmten Zeitraum hinweg. Sie umfasst sowohl tarifliche als auch außertarifliche Gehaltssteigerungen pro Jahr und kann individuell oder branchenbezogen analysiert werden. Wichtige Kennzahlen sind:
- Gehaltssteigerung pro Jahr
- durchschnittliche Gehaltserhöhung pro Jahr
- langfristige Betrachtungen, z. B. die Gehaltsentwicklung über 10 Jahre
Darüber hinaus spielen Qualifikation, Berufserfahrung und Unternehmensgröße eine zentrale Rolle. Vergleichswerte innerhalb von Branchen und Positionen liefern Gehaltstabellen für Deutschland, die das durchschnittliche Gehalt in Deutschland und die Gehälter in Unternehmen transparent machen.
Wie sieht die Lohnentwicklung der letzten Jahre aus?
Die Lohnentwicklung der letzten Jahre war von Unsicherheiten geprägt. In den Jahren 2021 und 2022 führten Pandemie, Energiekrise und Inflation zwar zu nominalen Gehaltsanpassungen, real ging die Kaufkraft vieler Beschäftigter jedoch zurück. Unternehmen agierten bei der Gehaltsentwicklung 2021 und 2022 zurückhaltend, da steigende Kosten und unsichere Geschäftsaussichten die Personalkostenbudgets belasteten. Erst die Gehaltssteigerungen 2023 wurden spürbarer, da Arbeitgeber versuchten, die Inflation teilweise auszugleichen.
Quelle: Statistisches Bundesamt 2026
Prognose der Lohnentwicklung 2026
Laut der Kienbaum-Gehaltsprognose 2026 verlangsamt sich die Gehaltssteigerung in Deutschland: Nach bis zu 5,0 % in den Jahren 2022 bis 2024 erwarten Unternehmen nun eine durchschnittliche Lohnentwicklung von etwa 3,0 %. Die Steigerungen fallen über alle Hierarchieebenen ähnlich aus, unterscheiden sich jedoch nach Branche und wirtschaftlicher Lage – optimistische Unternehmen wie Chemie- und Pharmabranche planen bis zu 4,0 %, während die Automobilbranche nur 2,4 % ansetzt.
Wesentliche Treiber für 2026 sind die Unternehmensperformance und die gesamtwirtschaftliche Situation, während Inflation und Fachkräftemangel eine geringere Rolle spielen. Rund 45 % der Unternehmen planen, das Personalkostenbudget zu halten oder zu reduzieren, teilweise verbunden mit Personalabbau über natürliche Fluktuation. International zeigen sich ähnliche Trends, z. B. in Österreich und den USA.
Gleichzeitig gewinnt Entgeltgleichheit bzw. Entgelttransparenz (Pay Equity) an Bedeutung: Unternehmen analysieren zunehmend Einkommensdifferenzen und setzen Maßnahmen zur Reduzierung um. Hauptgrund ist die EU-Entgelttransparenzrichtlinie, die bis zum 7. Juni 2026 in deutsches Recht umgesetzt werden soll und ab 2027 größere Betriebe verpflichtet, über Gender Pay Gaps zu berichten.
Ein zusätzlicher Impuls für die Lohnentwicklung 2026 geht von der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns durch die Bundesregierung aus. Seit Januar 2026 beträgt der Mindestlohn 13,90 Euro pro Stunde und steigt 2027 voraussichtlich auf 14,60 Euro. Davon profitieren besonders Beschäftigte im unteren Einkommenssegment sowie Minijobber:innen und Midijobber:innen, deren Verdienstgrenzen ebenfalls angepasst wurden.
Insgesamt entspannt sich der Arbeitsmarkt leicht, der Druck auf steigende Gehälter bleibt aber hoch. Unternehmen müssen ihre Personalkostenbudgets effizient planen und Gehaltsbenchmarks weiterhin aktiv beobachten, um im Wettbewerb um Talente bestehen zu können.
Welche Rolle spielt der Arbeitsmarkt bei Gehaltserhöhungen?
Der Arbeitsmarkt ist ein entscheidender Treiber für Gehälter in Unternehmen. Fachkräftemangel, demografischer Wandel und hoher Wettbewerb um High Performer erhöhen den Druck auf Arbeitgeber, attraktive Vergütungsmodelle anzubieten. Gleichzeitig müssen Personalkosten kontrollierbar bleiben, wodurch der Spielraum für starke Gehaltssteigerungen begrenzt ist.
Viele Unternehmen reagieren mit differenzierten Strategien: Sie investieren in Effizienzsteigerungen, etwa durch den Einsatz digitaler Tools oder Künstlicher Intelligenz, um Personalkosten zu optimieren. Zugleich setzen sie gezielte Gehaltssteigerungen für Schlüsselpositionen oder besonders gefragte Fachkräfte ein.
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Welche Alternativen zur klassischen Gehaltserhöhung gibt es?
Viele Arbeitgeber fragen sich: Wie bleiben wir wettbewerbsfähig bei Gehältern, ohne die Kosten zu sprengen? Die gute Nachricht: Es sind nicht allein steigende Gehälter, die Mitarbeitende langfristig an ein Unternehmen binden. Zusätzliche Benefits spielen eine zentrale Rolle:
- Zusätzliche (unbezahlte) Urlaubstage oder Sabbaticals
- Mobilitätsangebote wie Jobtickets
- Zusatzvergütungen wie Boni, 13. Monatsgehalt oder Prämien
Gerade wenn das Gehalt stagniert, können attraktive Mitarbeiter-Benefits einen wertvollen Ausgleich und zusätzlichen Anreiz bieten. Solche Leistungen steigern Motivation, Bindung und die Arbeitgeberattraktivität, ohne dass die Personalkosten stark steigen müssen.
Unternehmen können beispielsweise auf steueroptimierte Sachbezüge, Wellbeing-Angebote, Essenszuschüsse oder Jobtickets setzen. Spendit unterstützt Firmen dabei, Wertschätzung durch solche Zusatzleistungen sichtbar zu machen und effizient umzusetzen. Ob als digitale Sachbezugskartenlösung, flexible Lunch-Angebote wie Lunchit oder Mobilitäts-Benefits – die richtigen Zusatzleistungen transportieren Wertschätzung und erhöhen zugleich die Mitarbeiterbindung.
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Fazit
Die Gehaltsentwicklung in Deutschland zeigt, dass nominale Steigerungen zum Teil hinter der Inflation zurückbleiben, während Unternehmen gleichzeitig ihre Personalkosten steuern müssen.
Die Lösung könnte darin liegen, Gehälter, Benefits und Entwicklungsperspektiven zu kombinieren, um im Wettbewerb um Talente bestehen zu können. Für Beschäftigte lohnt sich der Blick auf das Gesamtpaket – denn attraktive Gehälter in Deutschland bestehen längst nicht mehr nur aus dem Bruttoeinkommen.
FAQ: Gehaltsentwicklung 2026
Wie stark dürfen Gehälter jährlich steigen?
Gehälter sollten sich an Inflation, Unternehmenslage und Markt orientieren. In Deutschland lag die durchschnittliche Gehaltssteigerung in den vergangenen Jahren zwischen 3 % und 5 %.
Wie oft sollten Gehälter überprüft werden?
Gehälter sollten mindestens einmal jährlich überprüft werden, z. B. anhand von Gehaltstabellen Deutschland oder Markt-Benchmarks, um die durchschnittliche Gehaltserhöhung pro Jahr aktuell zu halten.
Welche Faktoren beeinflussen die Gehaltsentwicklung?
Neben Inflation und Fachkräftemangel wirken Unternehmensperformance, Branche,Tarifverträge und gesetzliche Mindestlöhne auf die Gehaltsentwicklung und die Lohnentwicklung 2026.
Welche Rolle spielt Berufserfahrung?
Berufserfahrung erhöht die Chancen auf höhere Gehälter in Deutschland und langfristige Gehaltssteigerungen. Auch ein Studienabschluss ist entscheidend.
Gibt es Unterschiede zwischen Branchen und Regionen?
Ja, Gehälter in Deutschland variieren stark: Süd- und Westdeutschland liegen über dem durchschnittlichen Gehalt innerhalb Deutschlands, während Ostdeutschland niedriger liegt. In den Branchen Banking, Medizin, Wissenschaft & Forschung sowie IT & Internet sind besonders starke Gehaltsentwicklungen möglich.
Welche Alternativen gibt es zur klassischen Gehaltserhöhung?
Unternehmen setzen auf Benefits wie Boni, Essenszuschüsse, Jobtickets oder Wellbeing-Angebote. Gerade bei stagnierender Gehaltsentwicklung steigern solche Zusatzleistungen Motivation, Bindung und Arbeitgeberattraktivität.
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Ruth Wiebusch
Freiberufliche Texterin
Ruth erstellt seit fünf Jahren Blogbeiträge für das Spendit Magazin. Sie ist Expertin auf den Gebieten Mitarbeitermotivation, steuerfreie Sachbezüge und New Work. Neben Inhalten für Online-Magazine kreiert sie PR-Texte, Marketingmaterialien und Content für Webseiten. Ihre Softskills: viel Erfahrung, Empathie, Neugier und Lust auf Abwechslung.
Bitte beachten Sie, dass wir keine Steuer- oder Rechtsberatung erbringen dürfen und mit dieser Information keine Steuer- oder Rechtsberatung erbracht wird. Es handelt sich lediglich um allgemeine Informationen zu den von uns angebotenen Produkten, die auf den jeweiligen Sachverhalt Ihres Unternehmens im Einzelfall anzupassen und aus steuer- und rechtlicher Sicht zu würdigen sind. Bitte holen Sie eine auf Ihre Umstände zugeschnittene Beratung Ihres Steuer- bzw. Rechtsberaters ein, bevor Sie Entscheidungen, über die sich in Zusammenhang mit unseren Produkten ergebenden Themen, treffen. Es kann keine Haftung übernommen werden.
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