Endlich zahlt sich all die harte Arbeit aus – Sie und Ihr Chef haben sich auf eine Lohnerhöhung geeinigt.  Wer mehr Gehalt bekommt, fühlt sich vom Arbeitgeber wertgeschätzt und anerkannt. Aber mehr Bruttolohn bedeutet nicht immer mehr Geld auf dem Konto. Die kalte Progression und die Steigerung der Abgabenlast tragen dazu bei. Zum Glück gibt es Alternativen zur Gehaltserhöhung, die sich für beide Seiten rechnen.

Alternative Gehaltsextras sind sogenannte Sachbezüge, auf die häufig keine oder nur geringen Steuern entfallen.Unternehmen versuchen so ihre Mitarbeiter zu halten, neue Talente zu ködern und für eine gute Unternehmenskultur zu werben. Neben den wohlbekannten Mitarbeiterbenefits wie flexible Arbeitszeiten, Home-Office-Regelungen oder Obstkörbe gibt es folgende attraktive Zusatzleistungen:

Essenszuschuss                                             

Insbesondere kleine Unternehmen können sich oft keine Kantine leisten – daher sind Essenszuschüsse eine beliebte und effektive Methode, dem Arbeitnehmer verbilligte oder kostenfreie Mahlzeiten zu gewähren. Betriebe können bis zu 6,20 Euro abgabenfrei zur Verpflegung für Mitarbeiter nutzen. Für den Arbeitnehmer bedeutet das bis zu 1364 Euro netto pro Jahr extra. Das Unternehmen stellt seinen Mitarbeitern Gutscheine zur Verfügung, die pro Tag für eine Mahlzeit verwendet werden dürfen. Akzeptiert werden diese von zahlreichen Restaurants und Supermärkten. Eine Alternative ist mittlerweile auch eine digitale Essensmarke. Mithilfe der App Lunchit können Mitarbeiter ihre Rechnungen einscannen und diese berechnet daraufhin automatisch wie hoch der monatliche Erstattungsbeitrag für die Firma ist.

Kita-Zuschüsse

Der Arbeitgeber kann anbieten, dem Arbeitnehmer einen Zuschuss zu den Betreuungskosten für die Kinder zu leisten. Dieser ist ebenfalls steuer- und sozialabgabenfrei und kann junge Familien entlasten. Der Zuschuss kann bis zu 500 Euro im Monat betragen, je nach dem in welcher Stadt man wohnt.

528 Euro steuerfrei pro Jahr

Ein Betrieb kann einem Mitarbeiter bis zu 528 Euro im Jahr beziehungsweise monatlich 44 Euro brutto wie netto zukommen lassen. Früher übergab man dem Mitarbeiter Tankgutscheine, denn das Finanzamt akzeptierte diese problemlos. Doch das Tanken entpuppte sich schnell als etwas kompliziert. Man musste genau für 44 Euro tanken und überschritt man diesen Betrag, wurde der Gutschein nicht akzeptiert. Diese Zeiten sind nun vorbei und es gibt eine gute Alternative. Zwar kann der Betrieb den Betrag nicht bar auszahlen, aber beispielsweise auf eine Prepaid-Kreditkarte wie die Spendit Mastercard buchen. Der Mitarbeiter kann diese dann überall einsetzen, z.B. bei einer Reisebuchung oder beim Online-Shopping.

500 Euro für die Gesundheit  

Auch an der Gesundheit des Arbeitnehmers kann sich ein Unternehmen beteiligen. Denn wer an Bewegungs- oder Ernährungsprogrammen in zertifizierten Fitnessstudios mit entsprechenden Kursangeboten besucht, kann bis zu 500 Euro im Jahr steuer- und abgabenfrei erhalten. Darunter fallen beispielsweise auch Sportkurse- oder Yoga-Stunden im eignem Betrieb. Davon ausgeschlossen ist allerdings der gewöhnliche Mitgliedsbeitrag für ein Fitnessstudio.

Bonus

Als Bonus sind für Mitarbeiter sogar maximal 10.000 Euro im Jahr als Auszahlung möglich. Diese Prämie muss nur einmalig mit 30 Prozent pauschal versteuert werden und es fallen geringere Sozialabgaben an. Unter bestimmten Umständen ist so der Nettobetrag um bis zu 50 Prozent höher gegenüber einem normalen Bonus. Allerdings können die Unternehmen diesen Betrag nicht auszahlen. Ein guter Mittelweg ist die Prämie auf eine Prepaid-Kreditkarte wie die Spendit Mastercard zu buchen, die der Arbeitnehmer individuell nutzen kann.

Manche Arbeitgeber lassen sich richtig was einfallen, um Arbeitnehmer zu binden und attraktive Zusatzleistungen anzubieten. Hier lohnt sich ein Blick in die USA, denn die Arbeitgeber im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bieten Benefits, die etwas außergewöhnlich sind. Hier ein paar Beispiele: Beim WWF ist jeder zweite Freitag ein „Panda Friday“, an dem das Büro nicht geöffnet ist und somit mehr Zeit für Familie und Freizeitaktivitäten bleibt. Nach fünf Dienstjahren ermöglicht Epic Systems Corporation seinen Arbeitnehmern ein bezahltes Sabbatical in Form von vier Wochen. Und Google zahlt den Angehörigen eines verstorbenen Mitarbeiters zehn Jahre lang die Hälfte seines Gehalts weiter.

 

 

 

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