Managementstile – Tipps für Teamleiter

Managementstile – Tipps für Teamleiter

Managementstile – So führen Sie Ihr Team noch einfacher

Als Teamleiter sind Sie Führungskraft, Kontrolleur, Motivator und manchmal auch der Kummerkasten in einer Person. Sie sagen Ihrem Team, wo es langgeht. Zugleich sorgen Sie dafür, dass Ihr Team die Vorgaben der Geschäftsleitung einhält und erfüllt. Egal, ob Sie gemeinsam anspruchsvolle Projekte erledigen oder stetig wiederkehrende Tätigkeiten ausführen – Sie sind der Dreh- und Angelpunkt für einen reibungslosen Betriebsablauf.

Welcher Typ Führungskraft sind Sie?

Damit es in Ihrem Team so richtig rund läuft, sollten Sie zunächst sich selbst kennenlernen. Wie sind Ihre Fähigkeiten als Führungskraft? Sind Sie eher der distanzierte, Respekt und vielleicht sogar etwas Angst einflößende Vorgesetzte? Sind Sie für Ihre Mitarbeiter eher der Kumpel und gute Freund? Oder sind Sie ein reiner Teamplayer, der mit seinen Kollegen Hand in Hand arbeitet? Welcher Typ Sie auch sind,  für einern guten Managementstil benötigen Sie ein bisschen von allem.

Wenn Sie Ihre Mitarbeiter nur distanziert, vielleicht autoritär führen, werden Ihnen viele Informationen entgehen. Das Team schließt sich zusammen und hilft sich gegenseitig, wird Sie dabei aber vermutlich ausgrenzen. Als guter Kollege sind Sie zwar beliebt, aber werden Sie auch im Ernstfall als Führungskraft akzeptiert? Die gleichen Arbeiten zu verrichten, wie Ihre Mitarbeiter, bringen Sie ins Team, aber nur selten darüber hinaus.

Der Teamleiter – Führungskraft und Koordinator

Seien Sie der Chef – und zwar richtig. Vermitteln Sie Ihren Mitarbeitern, was Sie von Ihnen erwarten. Zeigen Sie Ihrem Team durch konstruktive Kritik und positive Anerkennung, wie Aufgaben richtig zu erledigen sind. Die wichtigsten Aufgaben in Ihrem Job sind:

  • die Koordination der betrieblich erforderlichen Aufgabenerfüllung
  • die Kommunikation mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitern
  • die Personalführung
  • die Motivation Ihrer Mitarbeiter
  • die Teambildung
  • das Konfliktmanagement

Um diese Aufgaben erfüllen zu können, müssen Ihre Mitarbeiter Sie weder fürchten noch lieben. Aber Ihr Team sollte Sie respektieren.

Konfliktbewältigung und -verhinderung: das A und O für Teambildung und essenziel für einen guten Managementstil

Wenn mehrere Mitarbeiter zusammenarbeiten, können immer wieder Konflikte entstehen. Sie verhindern Mobbing am Arbeitsplatz, indem Sie weitestgehend auf Konfliktverhinderung setzen. Dafür ist es wichtig, dass Sie Ihre Mitarbeiter gut kennen. Das erreichen Sie am einfachsten über die direkte Kommunikation. Hören Sie ihnen zu und erfahren Sie mehr über Ihre Teammitglieder. Das hilft Ihnen dabei, Ihre Mitarbeiter mit Empathie zu verstehen. Wenn Sie wissen, wer Ihre Mitarbeiter sind, dann können Sie sie besser steuern. Sie wissen dann bei Konflikten im Team, warum der eine so und der andere so reagiert. Das wiederum hilft Ihnen bei der Konfliktbewältigung.
Wenn Sie Ihre Mitarbeiter verstehen und kennen, können Sie Konflikte im Team leichter lösen beziehungsweise im Vorfeld weitestgehend verhindern. Mobbing am Arbeitsplatz senkt die Produktivität deutlich und die Krankheitsquote steigt zugleich teilweise dramatisch an. Verhindern Sie negative Gruppendynamik und lenken Sie diese in die richtige Bahn. Reden Sie mit den Konfliktparteien klar und deutlich, ohne persönlich zu werden. Hören Sie sich auch die Probleme Ihrer Mitarbeiter an. Das schafft eine intensive Vertrauensbasis und Sie können durch eine Umverteilung der Aufgaben oder Arbeitszeiten manchen Konflikt im Vorfeld verhindern.

Auch Fairness spielt eine große Rolle, um Konflikte zu verhindern. Dabei ist das oft gar nicht so einfach, gerade bei der Urlaubs- oder Dienstplanung fühlen sich Mitarbeiter oft benachteiligt. Warum bspw. eine automatische Dienstplanung das Fairness-Problem lösen kann, verrät Gastromatic.

Kommunikation im Team – setzen Sie Ihre Mitarbeiter optimal ein

Die Kommunikation mit Ihren Mitarbeitern ist aber nicht nur zur Konfliktbewältigung erforderlich. Sie ist auch ein hervorragendes Instrument zur Steigerung sowohl der Motivation als auch der Produktivität. In Mitarbeitergesprächen erfahren Sie viel über die Denkweise, Erfahrungen und Interessen Ihrer Belegschaft. Auch Ihre Erwartungen an Sie und das Unternehmen sind von Mensch zu Mensch verschieden.

Fühlt sich jemand unterfordert oder überfordert? Wenn Sie das alles von Ihren Leuten wissen, können Sie die Aufgaben im Team besser und typgerecht verteilen. Das steigert nicht nur die Qualität und Geschwindigkeit der Arbeiten, sondern motiviert Ihre Mitarbeiter auch. Wer seinen Fähigkeiten und Wünschen entsprechend arbeiten kann, ist definitiv glücklicher an seinem Arbeitsplatz. Eine Herausforderung im Job ohne Überforderung steigert darüber hinaus die Persönlichkeitsentwicklung. Zudem ist die Identifikation mit dem Unternehmen, dem Team und natürlich Ihnen entscheidend höher.

Ebenso wichtig ist, dass Sie die zu erfüllenden Aufgaben und Zielsetzungen für alle verständlich an Ihr Team weitergeben können. Erfüllen Mitarbeiter häufiger ihre Aufgaben nicht ausreichend oder in der Form, wie Sie es eigentlich gefordert hatten? Ein Kommunikationstraining kann Ihnen dabei helfen, Ihre Wünsche deutlicher zu kommunizieren. Schalten Sie Missverständnisse durch eine bessere Kommunikation gleich im Vorfeld aus. Zugleich schaffen Sie so eine persönlichere Beziehung zu Ihren Teammitgliedern.

Das Verhältnis des Teamleiters zu den Teammitgliedern

Zufriedene Mitarbeiter leisten mehr. Daher ist es wichtig, dass Sie Ihre Mitarbeiter „bei Laune“ halten. Beachten Sie jeden Einzelnen, nicht nur die extrovertierten Mitarbeiter. Die ruhigen, gewissenhaften Leute benötigen Ihr Lob und Ihre Anerkennung im gleichen Maße, wie die immer präsenten Kollegen. Seien Sie so locker, wie Sie können im Umgang mit Ihren Leuten. Reden Sie mit Ihnen, schenken Sie Ihnen ein Lächeln und geben Sie Ihnen Feedbacks zu Ihren Tätigkeiten. Ein Mitarbeiter, der sich nicht ignoriert, sondern als vollwertiges Teammitglied fühlt, arbeitet motivierter.

Dabei sollten Sie allerdings nicht die Grenzen überschreiten. Freunde dürfen Sie nicht bevorzugen. Seien Sie einfach zu allen im Team gleichermaßen höflich, freundlich und fair. Führen Sie den Kontakt zu Ihren Mitarbeitern auf gleicher Augenhöhe, nicht von oben herab. Behandeln Sie Ihr Team mit Respekt und Ehrlichkeit, dann kommt das Gleiche zu Ihnen zurück.

Läuft etwas schief, dann sollten Sie das den betreffenden Personen zunächst in Vieraugengesprächen mitteilen. Jedoch bei aller Freundlichkeit – Sie sind der Chef. Sie müssen sich nach oben rechtfertigen. Das heißt, Sie tragen nicht nur die Konsequenzen für das Fehlverhalten eines Mitarbeiters, Sie sollten den selbigen auch dafür zur Rechenschaft ziehen.

Motivation der Teammitglieder – der Dauerjob des Teamleiters

Sie sind Ihr höchstes Gut im Team: motivierte Mitarbeiter. Doch wie Mitarbeiter motivieren? Für eine gute Teambildung und ein echtes Wohlfühlklima mit hoher Produktivität benötigen Sie einen entsprechenden Führungsstil. Folgende Fähigkeiten sollten Sie dazu mitbringen:

  • Empathie zur Einschätzung der Mitarbeiter
  • Aufgabenverteilung nach Fähigkeiten und Wünschen
  • Respekt, Ehrlichkeit und Fairness
  • Transparente, zielgerichtete Kommunikation
  • Fähigkeit zur konstruktiven Kritik, Feedback und Lob
  • Erkennen und bewältigen von Konflikten

Um Ihr Team zu motivieren, gibt es noch andere Hilfsmittel, die Ihnen die Führung erleichtern. Geben Sie einzelnen, besonders guten Mitarbeitern Perspektiven für die Zukunft. Erweitern Sie die Aufgabengebiete oder übertragen Sie weitere Verantwortung. Schicken Sie Ihre Mitarbeiter zur Weiterbildung oder sogar einem Führungskräftetraining. Eventveranstaltungen für das ganze Team schweißen es noch stärker zusammen.

Mit Incentives zum Erfolg

Nicht zu unterschätzen ist das Statusdenken Ihrer Mitarbeiter. Nicht jedem können Sie eine Beförderung oder einen ansprechenden Titel geben. Aber vielleicht gibt es bei Ihnen den „Mitarbeiter des Monats“ oder ähnliche Titel, welche zu höheren Leistungen anspornen. Doch denken Sie auch daran, dass nicht jeder Mitarbeiter gerne in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gestellt wird.

Eine bessere und dauerhafte Möglichkeit zur Motivation sind Incentives, die Ihren Mitarbeitern eine besondere Stellung geben. Mit dem Einführen der SpenditCard für Ihre Mitarbeiter zeigen Sie, dass Sie Ihr Team wertschätzen. Die Prepaid Kreditkarte für Mitarbeiter enthält steuerfreie oder pauschal versteuerte Sachbezüge. Auf der Karte stehen der Name des Mitarbeiters und Ihr Firmenlogo. Eine repräsentative Karte, mit der Ihr Mitarbeiter seinen eigenen Status im Unternehmen auch nach außen demonstrieren kann. Das motiviert Ihre Mitarbeiter immer, wenn sie in ihren Geldbeutel sehen.

Auch die Lunchit App der SPENDIT AG ist prestigeträchtig und zugleich lukrativ zur Förderung von Mittagessen für Unternehmen. Egal, wo Ihr Mitarbeiter zu Mittag isst, Ihr Unternehmen erstattet ihm zumindest einen Teil dieser Rechnung. Und das täglich sichtbar für den Mitarbeiter – und wenn er will eben auch für andere. Ein Foto von der Rechnung sendet der Mitarbeiter mit der Lunchit App ein und erfährt umgehend den Erstattungsbetrag. Das ist ein täglicher Bonus, den Ihre Teammitglieder sofort sehen und spüren. Sie werden sehen: Ihre Mitarbeiter kommen gleich viel motivierter vom Essen zurück.

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