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Mitarbeitergewinnung: Mit diesen Recruiting Maßnahmen nimmt Ihre Personalbeschaffung Fahrt auf

von | Dez 23, 2021 | Arbeitswelt im Wandel, Mitarbeitermotivation

Sie wollen eine offene Stelle im Unternehmen trotz Fachkräftemangel mit einem passenden Kandidaten bzw. einer Kandidatin besetzen. Doch welche Social Media Kanäle, Plattformen und Jobbörsen bringen Sie weiter? Welche Fragen, Entscheidungen und Methoden führen zum Ziel? In diesem Beitrag erfahren Sie alles Wichtige zu Maßnahmen Personalbeschaffung und zu erfolgreicher Personalgewinnung.

Was versteht man unter Recruiting, Mitarbeitergewinnung bzw. Personalbeschaffung?

Der Begriff Recruiting stammt aus dem Englischen und meint so viel wie Mitarbeitergewinnung oder Personalbeschaffung. Doch was versteht man unter dem Konzept Mitarbeitergewinnung?

Alles dreht sich um die Aufgabe, Kanditat:innen zu finden und zu gewinnen, die bestmöglich geeignet für das Unternehmen geeignet sind – ein Prozess von der Stellenanzeige über die Vorauswahl, Interviews, Bewerberevaluation bis hin zum Onboarding. Recruiting-Maßnahmen werden heute meist digital umgesetzt, weshalb man auch vom E-Recruiting spricht.

Was gehört alles zum Recruiting?

Der Recruiting-Prozess unterteilt sich in fünf Phasen:

  • Erstellen des Anforderungsprofils, Stellenausschreibung
  • Suche nach passenden Kandidat:innen
  • Screening, Auswahl passender Bewerber:innen
  • Vertragsunterzeichnung, Einstellen
  • Einarbeitung und Integration des/der Neuen ins Team

Welche Instrumente und Maßnahmen unterstützen Mitarbeitergewinnung und Personalbeschaffung?

Welche Instrumente und Mitarbeitergewinnung Maßnahmen unterstützen die Personalbeschaffung?

Doch wie gewinnt man nun konkret Personal? Dazu stehen HRlern zahlreiche Optionen offen. Sie können entweder intern – also innerhalb des Unternehmens, beispielsweise über interne Stellenausschreibungen – oder extern nach Bewerbern suchen. Beim externen Recruiting unterscheidet man zwischen aktiven und passiven Maßnahmen: 

  • Passive Recruiting Maßnahmen: über Initiativbewerbungen aus der Vergangenheit, Talent Pool, Employer Branding
  • Aktive Recruiting Maßnahmen: über Stellenausschreibungen, Job- und Karrieremessen, Social Recruiting (über soziale Netzwerke), Personalvermittlung, Job- und Zeitarbeitsfirmen

Hier kommen die wichtigsten Recruiting-Instrumente und Maßnahmen zur Personalbeschaffung und zur Gewinnung neuer Mitarbeiter:innen im Überblick.

Klassische Stellenanzeigen

Um sich von den Stellenausschreibungen der Mitbewerber:innen abzuheben, reicht es heute nicht mehr, kostenfreien Kaffee und die Möglichkeit zum Homeoffice anzupreisen. Neben fairem Gehalt und ansprechenden Arbeitsbedingungen ist für viele Bewerber:innen auch die Unternehmenskultur interessant, Stichwort Employer Branding. Employer Branding vereint alle Maßnahmen, die dazu dienen, sich als attraktiver Arbeitgebender für Bewerbende und die eigenen Angestellten zu präsentieren. Neben der Firmenphilosophie werden die Stärken und die Einzigartigkeit eines Unternehmens in den Mittelpunkt gestellt.

Kompakte Infos rund um Employer Branding finden Sie in unserem Beitrag „Employer Branding: Ziele, Strategien und Maßnahmen“. Wenn Sie mehr zum Aufbau einer positiven Unternehmenskultur erfahren wollen, liefert unser Beitrag „Employer Value Proposition: Unternehmenskultur, Werte und Benefits“ die richtigen Impulse. Und welchen positiven Einfluss Feel good Management auf Ihre Mitarbeiter hat, erläutert „Feel good Management: Nutzen und Chancen für Unternehmen“.

Mitarbeiter Benefits helfen, Alleinstellungsmerkmale zu etablieren und eine wertschätzende Kultur im Unternehmen zu fördern – beispielsweise mit einem arbeitgeberunterstützten Mittagessen. Gesunde Ernährung, eine Mittagspause fernab vom Schreibtisch und Bewegung an der frischen Luft fördern Entspannung und Erholung. Lunchit bietet Ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, frei zu wählen, was und wo sie essen möchten. Eine tolle Motivation im Homeoffice und ein wichtiger Beitrag zu erfolgreichem Employer Branding!

So funktioniert Lunchit. : Erfahren Sie, wie Sie Mitarbeiter motivieren und binden mit der Lunchit App, der digitalen Essensmarke.

Gesunde & fitte Mitarbeiter:innen durch gesundes Mittagessen?

Mit unserer digitalen Essensmarke Lunchit können Sie Ihren Mitarbeiternden täglich bis zu 6,90 Euro für ihr Mittagessen erstatten und sie somit bei einer gesunden Ernährung unterstützen.

Unternehmens- oder Karrierewebsite

Sie ist meist die erste Anlaufstelle für Bewerber:innen und das Aushängeschild eines Unternehmens: die Unternehmenswebsite. In der Rubrik „Jobs“ oder „Karriere“ suchen potentielle Kandidaten und Kandidatinnen nach Informationen rund um das Unternehmen, die Stelle und mögliche Ansprechpartner:innen. Die Seite kann auch als Startpunkt für eine Online-Bewerbung dienen.

Wichtig: Eine Karrierewebsite sollte klar strukturiert und tauglich für alle mobilen Endgeräte sein.

Online-Jobbörsen

Die Bandbreite an Online-Plattformen ist groß. Weit vorne, was Jobangebote und Besucherzahlen angeht, liegt hierzulande die Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit. Bei den Meta-Jobbörsen gehört Indeed zu den Top-Playern. Hier werden Stellenangebote anderer Jobbörsen durchsucht, Nutzer erhalten eine kompakte Übersicht. Große Plattformen wie Monster oder Stepstone sind lange etabliert und verfügen über enorme Reichweiten.

XING oder LinkedIn verstehen sich als soziale berufliche Netzwerke, die neben Stellenangeboten viele Möglichkeiten zum Austausch und Vernetzen bieten. Weiteres Plus: Mitglieder können mit Mitarbeiter:innen ihres Wunschunternehmens direkt in Kontakt treten. Daneben haben sich spezialisierte Jobbörsen wie dasauge.de oder regionalen Jobbörsen wie meinestadt.de etabliert.

Für viele Unternehmen ist bei der Personalsuche und Gewinnung neuer Mitarbeiter ein Mix verschiedener Plattformen sinnvoll. Zwar bieten generalistische Jobbörsen hohe Reichweiten, sprechen aber nicht zwingend die Zielgruppe an. Spezialisierte Jobbörsen sind oft teurer, dafür Tummelplatz für Spezialisten und High Potentials.

Social Media

Gerade junge und gut ausgebildete Spezialist:innen nutzen soziale Plattformen, um auf Jobsuche zu gehen. Die Recruiting- zeigt, dass rund ein Drittel der Befragten (auch) über Social Media sucht.

Die Vorteile für Unternehmen: Über XING, LinkedIn, Facebook oder Twitter profitieren sie von großen Reichweiten; die Stellenausschreibungen sind meist kostenfrei und das Netzwerk der eigenen Mitarbeitenden wird eingebunden. Auch Kandidat:innen, die nicht konkret auf Jobsuche sind, werden hier angesprochen.

 

Must-have zur Mitarbeitergewinnung: Mobile Recruiting

Mehr als die Hälfte aller Jobsuchender nutzt laut monster.de heute mobile Angebote der Unternehmen – etwa ein Drittel ist sogar bereit, die Jobsuche sofort abzubrechen, wenn sie auf Darstellungsprobleme in der mobilen Ansicht einer Unternehmensseite treffen.

Job- und Karrieremessen, Hochschulmarketing

Wer die besten Talente direkt an der Hochschule akquirieren möchte, bietet dazu üblicherweise eine Infoveranstaltung für den passenden Fachbereich an – das geht natürlich auch auf Karrieremessen. Hier können Absolvent:innen und Bewerber:innen direkt mit HR-Entscheider:innen Kontakt aufnehmen und Unternehmen haben die Möglichkeit, sich umfassend zu präsentieren.

Headhunter:innen, Personalvermittler:innen und Zeitarbeitsfirmen

Wem die Zeit fehlt, sich um passende Kandidat:innen zu kümmern, der kann zur Mitarbeitergewinnung auf die Dienste von Headhunter:innen, Personalvermittlungen oder Zeitarbeitsfirmen zurückgreifen – meist eine gute Wahl, wenn es mit der Neubesetzung schnell gehen soll, ein:e spezielle:r Kandidat:in gesucht wird oder eine große Zahl zusätzlicher Mitarbeitenden benötigt wird. Personalvermittlungen bieten meist das komplette Recruiting an. Zeitarbeitsfirmen eignen sich ideal, wenn ein kurzfristiger Personalengpass überbrückt werden muss.

Quelle: Studie von StepStone & Bundesverband der Personalmanager: „Digitales Bewerben und Recruiting im Fokus“, 2020

Einfaches Konzept zur Mitarbeitergewinnung: Maßnahmen mit Benefits

Mitarbeiter Benefits sind nicht nur ein Argument fürs Recruiting, sondern auch, um begehrte Fachkräfte langfristig im Unternehmen zu halten. Die SpenditCard bietet unterschiedliche Optionen, um Wertschätzung auszudrücken und das gewisse Extra zu bieten, das Sie von Mitbewerbern am Markt unterscheidet. Auch das individuelle Branding der Karte im Unternehmensdesign ist ein Steinchen im effektiven Arbeitgebermarketing.

Nutzen Sie mit der SpenditCard die Möglichkeit, Geschenke zu persönlichen Anlässen auszugeben, einen arbeitgeberunterstützen Internetzugang anzubieten oder eine Erholungspauschale zu offerieren. So können Sie allen Angestellten jährlich bis zu netto 780 Euro steuerfrei und 11.016 Euro netto pauschalversteuert gewähren.

My SpenditCard App und Karte 2 - Download

Employer Branding: Mitarbeiter Benefits

Zusatzleistungen sind positive Einflussfaktoren, die Sie für Ihr Employer Branding nutzen können. Die SpenditCard bietet eine clevere Lösung für Corporate Employer Branding: Die Sachbezugskarte lässt sich im eigenen Firmendesign mit Ihrem individuellen Logo branden. Sie bündelt steuerfreie oder pauschal versteuerte Sachbezüge – ein Lohnextra, das sich für Mitarbeiter:innen wie ein monatliches Geschenk anfühlt.

Ruth Wiebusch

Ruth Wiebusch

Content Writer "Mitarbeiter-Benefits"

Ruth erstellt seit vielen Jahren Blogbeiträge für das SPENDIT Magazin. Sie ist Expertin auf den Gebieten Mitarbeitermotivation, steuerfreie Sachbezüge und New Work. Neben Inhalten für Online-Magazine kreiert sie PR-Texte, Marketingmaterialien und Content für Webseiten. Ihre Softskills: viel Erfahrung, Struktur, Empathie und Neugier.

Bitte beachten Sie, dass wir keine Steuer- oder Rechtsberatung erbringen dürfen und mit dieser Information keine Steuer- oder Rechtsberatung erbracht wird. Es handelt sich um allgemeine Informationen zu den von uns angebotenen Produkten, die aus steuer- und rechtlicher Sicht auf den jeweiligen Sachverhalt Ihres Unternehmens im Einzelfall anzupassen sind. Bitte holen Sie eine auf Ihre Umstände zugeschnittene Beratung Ihres Steuer- bzw. Rechtsberaters ein, bevor Sie Entscheidungen über Themen treffen, die sich in Zusammenhang mit unseren Produkten ergeben. Es kann keine Haftung übernommen werden. 

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