Die lieben Kollegen: wie man sie für sich gewinnt – oder so richtig nervt

Die lieben Kollegen: wie man sie für sich gewinnt – oder so richtig nervt

Egal ob Sie neu im Unternehmen sind, die Abteilung gewechselt haben oder sich einfach mehr positive Kontakte im Büro wünschen: Wie wir uns mit den Kollegen verstehen ist das A und O, um uns am Arbeitsplatz wohlzufühlen. Wer ein Händchen für schwierige Zeitgenossen hat, souverän, höflich und zugewandt bleibt, zeigt Führungskompetenz. Und das ist die beste Voraussetzung, um intern aufzusteigen. Hier also die Dos and Dont’s im Berufsleben.

Smarter Einstieg: Hallo, ich bin neu hier!

Wer in einer Firma neu anfängt, hält sich am besten so früh wie möglich an die ungeschriebenen Regeln und Gesetze. Was trägt man im Alltag, was beim Geschäftstermin? Duzt man sich, oder wird gesiezt? Klopft man an Bürotüren? Und welche Meetings sind relevant?

Es kommt gut an, sich möglichst bald die Namen der Leute zu merken, die einem vorgestellt werden. Wenn Sie sich die Flut der Namen einfach nicht merken können, schreiben Sie sich eine kleine Liste oder einen Sitzplan. Und, das ist ja eigentlich klar: Um Pünktlichkeit kommt niemand herum; morgens, bei Meetings, oder zur Pause mit den Kollegen.

Gehen Sie unbedingt mit den Kollegen Mittagessen! Denn genau hier geht’s um internen Klatsch und Tratsch, aber auch um wichtige Infos. Fragen Sie nach, wenn Ihr Sitznachbar etwas erzählt. Interesse lässt sich auch über die Körperhaltung signalisieren: offene Arme, zugewandter Oberkörper, Blickkontakt. Verkneifen Sie sich aber besser das Mitlästern, wenn über andere hergezogen wird. Noch kennen Sie die Gruppen und Konstellationen nicht, und es wirkt auch nicht besonders sympathisch. Fragen zu Arbeitsthemen und zu internen Abläufen sind dagegen wunderbar unverfänglich.

Nach ein paar Wochen können Sie Ihre Kollegen und Ihren Chef dann um ein erstes Feedback bitten – das Sie, wenn möglich, ruhig, freundlich und mit einem Dank annehmen. So signalisieren Sie nicht nur Interesse an der Arbeit, sondern auch an Ihrer persönlichen Weiterentwicklung.

Besser nicht: wie ein Tier schuften, um Eindruck zu schinden. Bei den Kollegen kommt das mit Sicherheit nicht gut an. Und der Einstieg in einen neuen Job ist anstrengend genug, selbst wenn man sich an die normalen Arbeitszeiten hält. Haushalten Sie lieber mit Ihren Kräften, dann bleibt noch Energie für stressige Zeiten.

Geht gar nicht: Wie man Kollegen so richtig vergrätzt

„Was war denn das für eine Präsentation?!? Sie kriegen’s einfach nicht hin!“ Dass so ein Spruch auf nicht allzu viel Gegenliebe stößt, ist klar. Kritik ist eine knifflige Angelegenheit, „richtig“ kritisieren fast eine Kunst. Kollegen, Azubis und Volontären ihre Fehler unter die Nase zu reiben, ist grundsätzlich keine gute Idee. Niemand wird gern als dumm dargestellt, schon gar nicht vor anderen.

Aber was tun, wenn der Azubi in Jeans zum Kundenmeeting kommt oder die Kollegin immer den gleichen Fehler macht? Fragen Sie sich erstmal, ob es überhaupt Ihre Aufgabe ist, Feedback zu geben. Wenn ja, tun Sie es in ruhiger Umgebung unter vier Augen – und ohne Wut im Bauch. Am besten zeitnah und so konkret wie möglich. Kreisen Sie nach Möglichkeit nicht zu sehr um den „Fehler“. Formulieren Sie stattdessen, wie man es in Zukunft besser machen könnte. Für jeden negativen Punkt auch einen ehrlich gemeinten positiven Punkt ansprechen. Ganz nach der Sandwich-Methode: Kritik in zweimal Lob einwickeln.

Es gibt noch weitere Fettnäpfchen, mit denen man die lieben Kollegen ordentlich vor den Kopf stößt. Zum Beispiel, gelangweilt im Meeting zu sitzen und alle zwei Minuten aufs Handy zu schauen – besser kann man Desinteresse kaum zeigen. Auch bei einem Zweiergespräch wirkt der Blick aufs Handy irritierend, vor allem, wenn der andere gerade etwas erzählt. Wenn möglich, das Handy bei allen Gesprächen auf lautlos stellen oder gar nicht erst mitnehmen. Wer auf einen wichtigen Anruf wartet, kann den anderen vorwarnen.

Lästern kann sooo schön sein – oder böse nach hinten losgehen. „Die Anna ist ja mal so richtig blond!“ Mit abfälligen Worten über Kollegen macht man sich selten beliebt und vergiftet die Atmosphäre. Sympathische Leute sprechen über ihre Kollegen so, dass diese selbst anwesend sein und zuhören könnten. Manchmal ist das ja auch der Fall: Anna kommt gerade zufällig zur Tür rein und kriegt die fiese Lästerei mit … Das war’s dann wohl mit der guten Zusammenarbeit!

Und last, but not least: Manche Themen gehören einfach nicht ins Büro. Politik oder Religion können zu richtig heftigen Diskussionen oder sogar Streit führen. Vor allem, wenn man den eigenen Standpunkt unnachgiebig vertritt, andere kränkt oder einfach auf Teufel komm raus recht behalten will. Freundschaften halten das mitunter aus, Kollegen wenden sich eher genervt ab.

Zum Lieblingschef werden: mit SPENDIT

Was von Kollege zu Kollege funktioniert, gilt natürlich auch für Chefs. Faires Verhalten, Wertschätzung und höflicher Umgang schaffen das Klima, in dem Menschen gerne arbeiten und Bestleistungen bringen.

Ein Sahnehäubchen obendrauf sind kleine Geschenke an die Mitarbeiter: das bezahlte Mittagessen, Blumen zum Geburtstag, der Beitrag fürs Fitnessstudio – geldwerte Vorteile kosten das Unternehmen keinen Cent mehr, motivieren aber die Mitarbeiter ganz ungemein. Wie Sie diese Vorteile für Ihr Unternehmen nutzen können, weiß SPENDIT. Holen Sie das Beste für sich und Ihre Angestellten heraus und nutzen Sie die vielen Vorteile der SpenditCard!

Autorin: Ruth Wiebusch

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