Lunch Knigge: Mittagspause mit Kollegen

Lunch Knigge: Mittagspause mit Kollegen

Sind Sie ein Lunchbox-User? Ein Mittagessen-Verweigerer? Oder ein Ich-such-mir-in-der-Kantine-ein-ruhiges-Plätzchen-Verfechter? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen. Und wenn Sie schon immer gern mit den Kollegen Mittagessen waren, auch. Denn die Mittagspause ist und bleibt eine der besten Möglichkeiten, Kontakte zu pflegen oder zu knüpfen. Beim Soupieren in Gesellschaft lernt man seine Mitstreiter nicht nur besser kennen, sondern hat auch die Möglichkeit, Infos auszutauschen und Sympathiepunkte zu sammeln. Wer sich immer ausklinkt und täglich ein „Heute schaff ich’s einfach nicht“ murmelt, gilt schnell als Spaßbremse.

Mittagspause mit Kollegen: 4 Dos & Dont’s, die jeder kennen sollte

Wer die Eckpfeiler des Kantinen-Knigges kennt, kann sich ganz entspannt auf die Gespräche konzentrieren. Unsere 4 Dos & Dont’s zur Lunch-Time:

 

Der Einstieg

„Mahlzeit“ ist out, „Hallo“, „Guten Tag“ oder „Grüß Gott“ (im Süden der Republik) kommen dagegen gut an. Wer sich dazusetzen möchte, sollte fragen, ob noch ein Platz frei ist – egal, ob er die Kollegen am Tisch kennt oder nicht. Bei Unbekannten am besten ein, zwei Stühle dazwischen frei lassen, damit man sich weder beim Essen noch bei gruppeninternen Gesprächen ins Gehege kommt.

 

Wenn die anderen trödeln …

Sie waren an der schnellen Kasse und die anderen brauchen noch? Ihr Essen droht kalt zu werden – also warten oder starten? Höflicher ist auf jeden Fall ersteres. Das gilt übrigens auch im Restaurant: Man fängt grundsätzlich gemeinsam an.

 

Smartphone

Das Handy am besten im Büro lassen, dann kommt man erst gar nicht in Versuchung. Wenn Sie einen wichtigen Anruf erwarten, auf Vibrieren stellen und ankündigen, dass Sie eventuell telefonieren müssen. Nachrichten checken sollte beim gemeinsamen Essen tabu sein.

 

Der Ausstieg

Wer in einer Gruppe gekommen ist, geht auch wieder in der Gruppe. Haben Sie sich zu anderen dazugesetzt, können Sie sich natürlich jederzeit verabschieden, am besten mit kurzem Gruß. Meeting oder Telefontermin? In diesem Fall hat bestimmt jeder Verständnis, wenn Sie früher gehen. Am besten verabschieden Sie sich mit einer kurzen Entschuldigung plus Erklärung.

„Hallo, ich bin der/die Neue!“

Erste Woche, alle fremd? Wenn Sie im Vorfeld niemanden fürs Mittagessen gefunden haben, gehen Sie am besten erstmal alleine in die Kantine. Vielleicht sitzen ja ein paar Kollegen beisammen – dann ist es durchaus legitim zu fragen, ob Sie sich dazusetzen können.

Mittagspause mit Kollegen: Klassischer Smalltalk ist gefragt

Klar spricht man unter Kollegen beim Mittagessen auch über den Job. Aber es gibt doch so viel spannendere Themen. Und Mittagessen ist ja eine Erholungspause, kein Meeting! Lieber den Kopf ein wenig frei kriegen, um sich frisch gestärkt in die zweite Hälfte des Tages zu stürzen. Wer sich (noch) nicht so gut kennt, wählt am besten ein unverfängliches Thema:

 

  • Geht immer: das Wetter
  • Mit dem Rad, mit dem Auto oder öffentlich: der Weg zur Arbeit
  • Zum Schwärmen schön: der nächste Urlaub, das Lieblings-Reiseziel und die hippsten Locations weltweit
  • Ihre Freizeitgestaltung: Filme, Bücher, Serien, Stars
  • Noch leckerer als die Kantine: die besten Restaurants der Stadt
  • Endlich Wochenende: Ausflugsziele im Umland

 

Schwierig sind dagegen Themen wie Geld, persönliche Erkrankungen, Politik oder Religion. Da scheiden sich nicht selten die Geister, manch einer fühlt sich womöglich auf den Schlips getreten. Auch das Lästern über Kollegen und das Verbreiten von Gerüchten verkneift man sich besser.

Der „Shy guy“

Wer selbst nicht gerne spricht oder im Mittelpunkt steht, braucht trotzdem nicht alleine zu lunchen oder stumm am Tisch zu sitzen. Einfacher Trick, der eigentlich immer funktioniert: Fragen stellen. Am besten so, dass das Gegenüber etwas ausführlicher antworten kann. Also keine Ja-/Nein-Fragen, sondern eher in die Richtung „Was hälst du von Urlaubsziel XY?“,  „Welcher Film hat dich zuletzt beeindruckt?“ oder „Kannst du mir einen guten Italiener in der Stadt empfehlen?“

Mittagspause mal anders

Mit den Kollegen mittags Zeit zu verbringen heißt nicht zwangsläufig, in die Kantine zu gehen. Gerade in Großstädten gibt es spannende Möglichkeiten, in 60 Minuten richtig was zu erleben:

  • Yoga oder Rückenfit: Viele Fitnessstudios bieten mittags kurze Einheiten an, zugeschnitten auf Berufstätige. Mal mit der Lieblingskollegin vorbeischauen und gemeinsam Kalorien verbrennen?
  • Kultur: 40 bis 50 Minuten Musik und leckeres Essen bieten die Berliner Philharmoniker mehrmals im Monat. Ähnliches gibt’s auch in anderen Städten – Google weiß mehr.
  • Escape Games: Gemeinsam eingesperrt in einem Raum müssen alle mit Kreativität und Scharfsinn eine Mission erfüllen. Schweißt zusammen!
  • Lunch Roulette: Neue Leute kennenlernen und berufliche Infos sammeln. So lecker kann Networking sein.

Fremde Länder, feine Küchen: Wie schmeckt eigentlich persisches Essen? Und ist der Japaner um die Ecke echt so gut? Mit Lunchit zahlt der Arbeitgeber Ihr Mittagessen, wenn Sie mit Kollegen neue Restaurants entdecken. Hier finden Sie alle Infos, wie der digitale Essenszuschuss genau funktioniert und welche Vorteile Lunchit für Sie und Ihren Arbeitgeber hat.

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