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Wie Ihr Corporate Image zum Unternehmenserfolg beiträgt

von | Nov 14, 2022 | Arbeitswelt im Wandel

Ein guter Ruf bringt Unternehmen zahlreiche Vorteile am Markt, sei es bei Kund:innen, potenziellen Bewerber:innen oder den eigenen Angestellten. Die Unternehmensführung würde nur zu gern das Unternehmensimage messen, um der Außenwahrnehmung auf die Sprünge zu helfen. Dabei gibt es ganz einfache Schritte, um die Corporate Identity nachhaltig zu stärken.

Corporate Image Definition bzw. Firmenimage Definition

Unter dem Begriff Corporate Image, auch Unternehmensimage oder Firmenimage, versteht man die Außenwirkung eines Unternehmens oder einer Organisation. Es geht also weniger um das Selbstbild bzw. Selbstverständnis, sondern um das Fremdbild eines Unternehmens, darum, wie Kund:innen, Lieferanten, Bewerber:innen, Behörden und die Öffentlichkeit ein Unternehmen wahrnehmen und welche Assoziationen sie mit einer Firma bzw. Marke verbinden.

Was ist der Unterschied zwischen Corporate Image und Corporate Identity?

Corporate Image vs Corporate Identity: Beide werden in der Praxis häufig verwechselt oder synonym verwendet, obwohl sie Unterschiedliches bezeichnen. Das Corporate Image ist die Außenwirkung und -wahrnehmung eines Unternehmens.

Die Corporate Identity, kurz CI, ist dagegen die Unternehmenspersönlichkeit oder Unternehmensidentität. Dazu gehören Visionen, Werte, die Firmenkultur sowie die Art der Kommunikation und die gelenkte Außendarstellung bzw. Positionierung eines Unternehmens. Es geht bei CI darum, die Vorzüge, zentralen Botschaften und ein positives Bild bspw. über Imagekampagnen oder Kommunikationskonzepte zu transportieren.

Bei der Corporate Identity fügen sich folgende Teilbereiche zu einem Gesamtbild:

  • Corporate Culture (Leitbild, Werte),
  • Corporate Behavior (Beziehungen, Verhalten, Services),
  • Corporate Communication (intern & extern über Print, TV, Web, Social),
  • Corporate Design (Logo, Bild, Schrift, Website, Farbwelt).

In welchem Verhältnis stehen nun Corporate Identity und Markenidentität eines Unternehmens? Man könnte sagen, dass die Corporate Identity die Grundlage für das Corporate Image schafft: Während mit der CI das Selbstbild eines Unternehmens bewusst gestaltet wird, also die Art, wie es wahrgenommen werden möchte, ist das Corporate Image das Fremdbild eines Unternehmens, also die Art, wie es tatsächlich von außen gesehen wird.

Warum brauchen Unternehmen überhaupt ein Corporate Image?

Die Außenwirkung und -wahrnehmung einer Firma hat großen Einfluss auf das Erreichen der Geschäftsziele und den Unternehmenserfolg. Der Ruf eines Unternehmens ist ein Entscheidungskriterium für Käufer:innen, aber auch für potenzielle Bewerber:innen, Kreditgeber:innen oder Lieferant:innen.

Firmen und Organisationen, die mit einem positiven Corporate Image punkten können, genießen enorme Vorteile. Von Verbraucher:innen werden Produkte und Dienstleistungen als begehrenswert wahrgenommen, was zum Kauf animiert und den Umsatz steigert. Bewerber:innen möchten für ein solches Unternehmen eher arbeiten, Aktionäre investieren bereitwilliger in Aktien und Banken vergeben eher einen Kredit.

Positive wie auch negative Schlagzeilen und Shitstorms in den sozialen Medien haben direkte Auswirkungen auf das Corporate Image. Da negative Schlagzeilen oft geschäftsschädigend wirken, ist die Pflege einer positiven Corporate Identity für jedes Unternehmen eine entscheidende Erfolgsvoraussetzung.

Unternehmensimage Beispiele: IKEA

Es gibt zahlreiche große wie auch kleine Unternehmen, die ein positives Corporate Image aufgebaut haben, bspw. Nivea, Adidas, Lindt oder Tiffany.

Ein konkretes Firmenimage Beispiel, das wir uns näher anschauen, ist IKEA. Das schwedische Unternehmen steht für kostengünstige, funktional gestaltete Möbel und Wohnaccessoires, die in jeder Gesellschaftsschicht angekommen sind.

Die Corporate Identity von IKEA beginnt beim Firmenlogo mit klarer Typographie und den Farben Gelb und Blau, die sich über die Gestaltung der Filialen bis hin zur Kleidung der Angestellten zieht. Das Unternehmen sorgt in allen Bereichen für ein einheitliches Erscheinungsbild und eine klare Identität.

Die Preispolitik ist günstig, die breite Produktpalette bietet für jeden Geldbeutel etwas. Die Du-Kultur bei IKEA schafft Authentizität und ein Gefühl der Verbundenheit. Angestellte zeigen sich kulant bei Problemen von Kund:innen, Service wird großgeschrieben. Kontakt zum Unternehmen ist über viele Kanäle möglich.

Durch Werbung print, online und im Fernsehen erreicht IKEA viele Verbraucher:innen und konnte über die Jahre eine starke und positive Corporate Identity aufbauen – und das hat Einfluss auf den Unternehmenserfolg. Wer kennt IKEA nicht und hat nicht schon einmal hier eingekauft?

Unternehmensimage verbessern in vier einfachen Schritten

Wie können Sie nun selbst als Unternehmer:in oder Geschäftsführer:in das Corporate Image Ihrer Firma positiv gestalten? Dafür gibt es zahlreiche Ansatzpunkte – wir haben vier Stellschrauben herausgegriffen, die Sie im Alltag einfach umsetzen können:

  • Employer Branding: Eine starke Arbeitgebermarke hat entscheidenden Einfluss auf die Außenwahrnehmung Ihres Unternehmens. Verschaffen Sie sich mit Employer Branding im War of Talents einen Vorteil und sorgen Sie dafür, dass wertvolle Fachkräfte lange im Unternehmen bleiben. Wie das konkret gelingt, erfahren Sie in unserem Beitrag „Employer Branding: Ziele, Strategien und Maßnahmen“.
  • Kundenzufriedenheit: Bieten Sie Ihren Mitarbeiter:innen regelmäßig Schulungen für den Kontakt mit Stakeholdern an. Nur so können Sie eine wertschätzende und hilfreiche Kommunikation garantieren. Gehen Sie, wenn möglich, auf die Wünsche Ihrer Kund:innen ein und kommunizieren Sie transparent, warum deren Erfüllung in bestimmten Fällen ev. nicht möglich ist.
  •  Kommunikation nach außen: Ob Website, Social Media oder Pressearbeit: Bieten Sie einen konsistenten Auftritt und holen Sie Ihre Zielgruppe dort ab, wo sie unterwegs ist. Teilen Sie Ihre Visionen und Werte mit Ihren Followern und stärken Sie im authentischen und konstruktiven Austausch Ihr Corporate Image.
  • Mitarbeiterzufriedenheit: Angestellte tragen ihre Erfahrungen mit dem Unternehmen nach außen und haben damit enormen Einfluss auf das Corporate Image. Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter:innen wohlfühlen und motivieren Sie sie mit einem kleinen Gehalts-Extra: mit Mitarbeiter-Benefits, ob Geburtstagsgeschenk, Jobticket oder Homeoffice-Zuschuss. Die SpenditCard bündelt viele dieser Vorteile in einer Karte.

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Ruth Wiebusch

Ruth Wiebusch

Content Writer "Mitarbeiter-Benefits"

Ruth erstellt seit vielen Jahren Blogbeiträge für das SPENDIT Magazin. Sie ist Expertin auf den Gebieten Mitarbeitermotivation, steuerfreie Sachbezüge und New Work. Neben Inhalten für Online-Magazine kreiert sie PR-Texte, Marketingmaterialien und Content für Webseiten. Ihre Softskills: viel Erfahrung, Struktur, Empathie und Neugier.

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