Arbeitsplatz als Wohlfühlplatz: 5 Tipps, um im Open Space Büro produktiv zu arbeiten

Arbeitsplatz als Wohlfühlplatz: 5 Tipps, um im Open Space Büro produktiv zu arbeiten

Open Space Büros sind in Zeiten von Start-Ups und einer immer schneller und digitaler werdenden Welt immer häufiger, stellen aber für viele Mitarbeiter eine Herausforderung dar. Entscheidungen können zwar auf kürzerem Weg und in direkter Absprache getroffen werden und der Kontakt zu seinem Team geht nicht durch Trennwände verloren. Doch ein hoher Lärmpegel und Ablenkungen en masse gehören in den modernen Großraumbüros leider genauso zum Arbeitsalltag.

Wie man sich am besten auf diese Arbeitsweise einlässt und nicht seine Aufgaben aus dem Fokus verliert, zeigen folgende Tipps.

1. Richtiges Timing für die Aufgaben

Alles hat seine Zeit, das gilt auch für verschiedene Tätigkeiten. Finden Sie heraus, wann nach der morgendlichen Ankunftsphase Ihrer Kollegen wieder Ruhe im Office einkehrt und nehmen Sie sich erst dann komplexere Arbeiten vor. Denn direkt am Morgen ist es dafür vermutlich zu unruhig.

Sie müssen konzentriert Ihre Mails abarbeiten? Dafür eignet sich meistens die Zeit nach dem Mittagessen am besten. Denn das Nachmittagstief Ihrer Kollegen verschafft Ihnen Ruhe von zeitraubenden Fragen und damit Zeit, um aus dem Mail-Chaos passende To-Dos für die kommenden Tage abzuleiten.

2. In der Mittagspause neue Energie tanken

Sie selbst sollten das Nachmittagstief allerdings umgehen, um kostbare Arbeitszeit nicht unproduktiv vorbeiziehen zu lassen, sondern produktiv zu sein und so hoffentlich pünktlich in den Feierabend starten zu können. Wie? In dem Sie Ihre Mittagspause bewusst nutzen!

Was Sie essen wird sich direkt auf Ihre Laune nach der Mittagspause auswirken. Ernähren Sie sich abwechslungsreich – nicht nur beim Essen, sondern auch bei der Wahl des Lokals oder Supermarktes sollten Sie ab und zu variieren.

Testen Sie die neuesten Essensmöglichkeiten gemeinsam mit Ihren Kollegen. Neue Orte und abwechslungsreiches Essen werden Ihnen helfen, mit Schwung in die zweite Tageshälfte zu starten. Auch dringliche Arbeitsthemen, die in der Pause nicht vermieden werden können, werden sich bei einem netten Kaffee in einer neuen Umgebung gleich viel besser klären lassen.

Viele Arbeitgeber bezuschussen heute steuerfrei das Mittagessen ihrer Mitarbeiter. Wenn Sie dabei nicht die herkömmliche Papieressensmarke, sondern Digitallösungen wie etwa Lunchit nutzen – entscheiden Sie völlig frei, wo Sie ihre Mittagspause verbringen. Nichts steht mehr im Weg, die neue Salad Bowl im Restaurant um die Ecke zu testen, als dabei noch Geld zurück zu bekommen!

3. Mit Kollegen Spaß haben

Vor allem, wenn man neu in einem Unternehmen anfängt, sind die Mittagspausen der Schlüssel für einen erfolgreichen Start. Denn wenn man sich mit seinen Kollegen versteht, freut man sich mehr auf die Arbeit. Und diese positive Grundstimmung lässt einen automatisch produktiver arbeiten. Zudem fällt es einem leichter, Fragen von Kollegen während einer Konzentrationsphase auf später zu verschieben, wenn man einen guten Draht zu ihnen hat.

Auch Kaffeepausen mit guten Kollegen können in einer stressigen Phase Wunder bewirken. Denn geteiltes Leid lässt sich bekanntlich besser stemmen – und mit Anderen über Probleme zu sprechen kann auch zu Lösungen führen, auf die man alleine eventuell nicht gekommen wäre. Testen Sie es doch einfach mal!

4. Mit Ablenkungen im Büro richtig umgehen

Die Benachrichtigungen vom Smartphone blinken, das Mailprogramm macht auf sich aufmerksam und Telefongespräche der Kollegen können kaum überhört werden. Wer da versucht, „nebenbei“ zu arbeiten, verzettelt sich schnell. Multitaskingfähig zu sein reicht da nicht mehr aus.

Seine Kollegen kann man leider nicht per Knopfdruck auf stumm schalten – doch sein Handy und die meisten Computer- und Arbeitsprogramme hingegen schon!

Sie arbeiten schneller und konzentrierter, wenn Sie Ihre ganze Aufmerksamkeit Ihrer augenblicklichen Tätigkeit widmen können. Versuchen Sie die wichtigen Aufgaben täglich zur gleichen Zeit anzugehen, dann wissen auch Ihre Kollegen recht schnell, dass sie Sie in diesem Time Slot nicht stören sollen.

Doch vergessen Sie nicht, wichtige Benachrichtigungen wieder zu aktivieren, wenn Sie wieder Luft haben!

5. Ein Klassiker – den Schreibtisch leer halten

Das Telefon klingelt und Sie suchen diesen einen Zettel. Darauf stand alles für den Kunden. Doch wo ist er nur? Mit dem Hörer am Ohr suchen Sie leicht verklemmt zwischen Aktenbergen, Frühstücksgeschirr und Ablagekästen. Das ist Stress, den Sie vermeiden können.

Ein leerer Schreibtisch ist ein Befreiungsschlag. Das klappt vermutlich nirgendwo den ganzen Tag über. Aber bevor Sie nach Hause gehen, sollten Sie Ihren Schreibtisch aufräumen. Je leerer er am Morgen ist, desto entspannter gehen Sie in den Tag.

Fazit

Versuchen Sie nicht, alles perfekt durchzustrukturieren, denn heutzutage gehören unerwartete Ereignisse genauso zu unserem Büroalltag, wie der Kaffee am Morgen. Versuchen Sie offen zu sein und das Beste daraus zu machen. Wenn Ihre Arbeit und der Umgang mit Ihren Kollegen Ihnen Spaß macht, dann werden Ablenkungen Sie weniger aus der Ruhe bringen, als wenn Sie generell unzufrieden sind, mit dem was sie tun. Und unsere 5 Tipps werden Sie dabei hoffentlich ein bisschen unterstützen.

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