Die Weihnachtsfeier – und was dabei alles schief laufen kann!

Die Weihnachtsfeier –  und was dabei alles schief laufen kann!

Was kann bei Ihrer Weihnachtsfeier alles schiefgehen?

Die Vorweihnachtszeit ist die Zeit der Besinnung. Wir verbringen mehr Zeit mit der Familie und unseren Freunden. Das Ende des Jahres ist daher auch der ideale Zeitpunkt, um seinen Mitarbeitern danke zu sagen. Eine gemütliche und fröhliche Weihnachtsfeier ist dafür bestens geeignet. Sie schweißt die Mitarbeiter zusammen, fördert das Wir-Gefühl und motiviert die Mitarbeiter noch lange über die Weihnachtsfeier hinaus. Am nächsten Arbeitstag erscheinen alle Mitarbeiter froh und glücklich in der Firma. Soviel zur Theorie …

Aber es gibt sie zuhauf – die kleinen Fettnäpfchen und größeren Pannen. Sie sorgen oftmals noch lange für angeregten Gesprächsstoff. Oder erinnern Sie sich etwa nicht schmunzelnd, wie Herr Schmidt sich sinnlos betrank und dann auf dem Tisch tanzte? Oder wie Frau Meier den Chef anmachte, der dann versuchte, sich da herauszuwinden? Na klar erinnern Sie sich an solche Momente. Und das tun alle – noch sehr lange.

Die feuchtfröhliche Weihnachtsfeier

Mit jedem Cocktail werden die Kollegen oder die Kolleginnen immer begehrenswerter. In der lockeren Atmosphäre hat der eine oder andere plötzlich den Mut, dies auf seine ganz persönliche Weise kundzutun. Führt das nicht gleich auf der Weihnachtsfeier zu Peinlichkeiten, dann spätestens hinterher am Arbeitsplatz.

… und der Morgen danach

Fröhliche Weihnachtsfeiern sind lustig, motivierend und machen Spaß – vor allem am nächsten Montag im Büro. Da zeigt sich dann nämlich, wie die Weihnachtsfeier verlaufen ist. Können Sie sich lächelnd mit Ihren Mitarbeitern und Kollegen unterhalten? Begrüßen Sie die Mitarbeiter aus der IT freundlich und mit offenem Blick? Dann lief es gut.

Fahren Sie bereits mit verkrampften Magen zur Firma und huschen mit gesenktem Blick an Ihren tuschelnden Kollegen vorbei? Dann wissen Sie, was ein Fettnäpfchen ist. Wir hoffen für Sie, dass Sie nicht gleich in ein ganzes Butterfass getreten sind.

Die betriebliche Weihnachtsfeier: Themen, die nicht dorthin gehören

„Ach, Herr Schulze, wo ich Sie gerade sehe. Mir fehlt noch Ihr Stundenzettel.“ Tun Sie das nicht. Betriebliche Themen werden natürlich Gegenstand der Weihnachtsfeier sein. Auf lustige Weise fördern gemeinsame Anekdoten aus dem Arbeitsalltag die Bindung an das Unternehmen. Aber vermeiden Sie, Arbeitsabläufe mit in die Feier zu nehmen.

Ebenso wenig sollten Sie auf Mitarbeiter eingehen, die mal eben die Gunst der Stunde nutzen wollen. Gehaltsverhandlungen, Themen zur Beförderung und Ähnliches haben auf der Weihnachtsfeier nichts zu suchen. Verweisen Sie die Kollegen höflich, aber bestimmt auf den nächsten Arbeitstag.

Das große Problem mit dem kleinen Wort „Du“

Ein lockerer Chef ist natürlich ein großer Motivator auf jeder Weihnachtsfeier. Dabei sollten Sie aber den Alkohol unter Kontrolle und die im Unternehmen gewünschten Grenzen einhalten. Ist das „Sie“ Standard in Ihrem Unternehmen, so sollten Sie dies auch auf der Weihnachtsfeier beibehalten.

Das freundliche Du-Angebot während der Weihnachtsfeier an einen Ihrer Mitarbeiter kann im Nachhinein unangenehme Auswirkungen haben. Sie wollen doch als ansonsten eher förmlicher Chef nicht, dass Ihre Mitarbeiter Sie am nächsten Tag vertrauensvoll mit einem Du und einem verschmitzten Augenzwinkern begrüßen.

Die Weihnachtsrede – notwendiges Übel oder faszinierende Unterhaltung?

Endlich sind alle Mitarbeiter da. Nach der freundlichen Begrüßung und dem allgemeinen Hallo sitzen alle gemütlich beieinander. Das ist der richtige Zeitpunkt, die angenehme Atmosphäre mit einer Weihnachtsrede zu krönen. Oder eher zu zerstören? Sie haben viel zu sagen, wollen sich bedanken, vielleicht lustige oder wichtige Ereignisse des Jahres Revue passieren lassen. Und mitten in Ihrer Rede geht zunächst das Getuschel los, es kommt Bewegung in die Reihen und kleine Schlangen bilden sich vor den Toilettentüren?

Na gut, ganz so schlimm muss es nicht werden. Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Mitarbeiter und überlegen Sie sich, warum sie da sind. Die auf ihre Karriere bedachten Kollegen werden Ihren Worten lauschen und bedingungslos an Ihren Lippen hängen, egal was Sie erzählen. Die andere Gruppe Ihrer Mitarbeiter möchte etwas erleben, essen, trinken und feiern. Quälen Sie Ihre Mitarbeiter nicht unnötig mit langen Reden, wenn Sie den Blick „Wann gibt es endlich was zu essen? Wo bleibt mein Bier?“ im Gesicht haben. Fassen Sie sich einfach kurz. Zehn Minuten müssen reichen, um das zu sagen, was Sie sagen wollen.

Wir geben Ihnen für Ihre Weihnachtsfeier nur einen einzigen Tipp: Versuchen Sie nicht der Gegenstand des Bürotratsches bis zum nächsten Weihnachtsfest zu werden. Ansonsten wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der ach so besinnlichen Weihnachtsfeier.

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