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Instrumente der Mitarbeiterbindung – wie bindet man die besten Köpfe ans Unternehmen?

by | Apr 11, 2019 | Steuerfreie Sachbezüge

Wenn Sie diese Überschrift angesprochen hat, befinden Sie sich vermutlich – wie viele andere Unternehmen auch – mitten im Kampf und geeignetes Personal. In Zeiten des Fachkräftemangels steht man allerdings immer öfter vor der Herausforderung, zu nehmen, „was der Markt hergibt“. Sie stellen also Menschen mit Potenzial ein und entwickelt sie zu guten Mitarbeiter:innen. Im nächsten Schritt geht es um kluge Maßnahmen Mitarbeiterbindung, um Ihre Angestellten langfristig zu halten; sonst wirbt die Konkurrenz sie ab.

Mitarbeiterbindung Definition: Gute Gründe für Mitarbeiterbindung und Personalbindung

Ein:e Mitarbeiter:in ist besonders talentiert, leistungsstark und bringt fundierte Fachkenntnisse, Experten- und Branchenwissen oder Führungsqualitäten mit? Er oder sie arbeitet nahe am Kunden und pflegt gute Kundenbeziehungen? Dann wappnen Sie sich vor der Gefahr, mit dem Abgang des Mitarbeitenden gleichzeitig Kunden und wertvolle Kompetenzen verlieren. Dabei helfen Ihnen Mitarbeiterbindungs-Instrumente. Doch was ist Mitarbeiterbindung überhaupt?

Mitarbeiterbindung gehört zum Aufgabenfeld des Personalwesens. Man versteht darunter alle Anstrengungen eines Unternehmens, Angestellte lange zu halten und ans Unternehmen zu binden. Dabei werden Maßnahmen Mitarbeiterbindung ergriffen und positive Anreize geschaffen, was auf Dauer die Fluktuation senkt, Kosten für Trennung und erneute Personalsuche spart, das Arbeitsklima verbessert und den Zusammenhalt im Unternehmen stärkt.

Arbeitgebende, die den Fokus auf Maßnahmen der Personalbildung legen, senden ein klares Signal nach außen. Sie zeigen, dass ihre Angestellten eine wertvolle Ressource sind, die Pflege und Unterstützung erfährt – ein positiver Faktor im Employer Branding.

Die 4 Ebenen der Mitarbeiterbindung

Wie lassen sich Mitarbeitende an ein Unternehmen binden? Dabei werden allgemein 4 Ebenen oder Formen der Mitarbeiterbindung unterschieden:

  • rationale bzw. kalkulatorische Bindung (Vor- und Nachteile eines Unternehmens für Angestellte, z. B. Gehalt, Arbeitszeit, Karriereziele)
  • behaviorale bzw. habituelle Bindung (durch wiederkehrende Rituale wie Team-Mittagessen oder gemeinsame Ausflüge)
  • normative Bindung (Verbundenheit mit dem eigenen Team und/oder dem bzw. der Vorgesetzten)
  • emotionale Bindung (Werte und Ziele von Personal und Unternehmern stimmen weitgehend überein)

Was sind gut funktionierende Anreizsysteme Mitarbeiterbindung?

Passende Unternehmensphilosophie

Die engste Bindung eines Mitarbeitenden zum Unternehmen besteht dann, wenn Unternehmens- und Mitarbeiterphilosophie übereinstimmen. Wenn sich der Mitarbeiter in der Unternehmenskultur gut aufgehoben fühlt und die Kollegen quasi wie Freunde sieht. In einem derartigen Umfeld fühlt sich ein:e Angestellte:r wohl wie in der eigenen Familie, kann maximale Leistung durch Ausschöpfung des gesamten Potenzials erzielen, weil er oder sie einfach so sein kann, wie er bzw. sie ist. Und letztlich wollen wir alle so angenommen bzw. geliebt werden wie wir sind.

Deshalb: Etablieren Sie eine wertschätzende, offene Unternehmenskultur, wo Diversität der Menschen gutgeheißen wird – das ist eines der wichtigsten Mitarbeiterbindungs-Instrumente.

Sinnstiftende Arbeit

Mitarbeitende gehen auch zur Arbeit, um Geld zu verdienen. Klar, wir alle müssen unsere Rechnungen bezahlen. Und viele Angestellte wollen etwas leisten, das heißt eine sinnstiftende Tätigkeit ausführen und gute Ergebnisse erzielen. Also, hindern Sie Ihre Mitarbeiter:innen nicht daran, Geld zu verdienen und lassen Sie ihnen geldwerte Vorteile zukommen.

Über mehr Netto vom Brutto freut sich jeder Mitarbeitende – gerade in Zeiten der Inflation. Umso besser, dass es genügend Möglichkeiten steuerfreier Sachbezüge gibt. Essen muss schließlich jede:r – bezuschussen Sie doch das Mittagessen Ihrer Angestellten und helfen Sie die Preissteigerungen etwas abzufedern, z. B. mit der Lunchit App.

Täglich gelebtes Employer Branding

Seit einigen Jahren ist der Begriff des „Employer Brandings“ in aller Munde, insbesondere in HR-Kreisen. Reduziert sich Ihr Employer Branding auf Hochglanzbroschüren, PR-Floskeln und schöne Karriereseiten? Oder leben Sie täglich eine gute Arbeitgebermarke?

Leben Sie es vor, indem Sie Ihr Unternehmen Freunden und Bekannten empfehlen. Gerade Sie in der HR-Abteilung können Empfehlungsprogramme ins Leben rufen, damit Ihre Angestellten weitere potentiell gute Mitarbeiter:innen ins Unternehmen holen. Wussten Sie, dass Mitarbeiterempfehlungen am besten von allen Rekrutierungsmaßnahmen funktionieren?

Deshalb: Materielle Anreize der Mitarbeiterbindung funktionieren – eine gute Empfehlung ist dagegen unbezahlbar.  Schaffen Sie Möglichkeiten, z. B. in Social Media, sodass Ihre Angestellten den guten Eindruck von ihrem Arbeitsplatz weitergeben können.

Transparente Gehälter

Glauben Sie, dass Ihre Mitarbeiter untereinander nicht über Ihre Gehälter reden? Da täuschen Sie sich vermutlich. Dieses Thema können Sie auch vertraglich nicht ausklammern.

Besser: Sorgen Sie für ein transparentes, offen gelegtes Gehaltsschema, in welchem jede:r seinen oder ihren Status und alle Entwicklungsmöglichkeiten sieht und besprechen Sie es offen mit den Mitarbeitenden. Wo nichts versteckt ist, kann nicht getuschelt werden.

Studie 2022: Was wünschen sich Arbeitnehmende von ihrem Unternehmen?

Wie ließe sich das Zugehörigkeitsgefühl am Arbeitsplatz verbessern, wurden Angestelle und Arbeitnehmende für den Jahresbericht „Motivation und Mitarbeiterbindung 2022“ des Achievers Workforce Institute gefragt. Mit 68 % an erster Stelle landeten klar definierte Rollen und Verantwortlichkeiten, dicht gefolgt von einer marktgerechten Bezahlung sowie regelmäßigen Prämien (67 %). Auf dem dritten Rang landeten Möglichkeiten zur Weiterbildung und zur beruflichen Entwicklung mit 65 %.

Ausreichendes Maß an Flexibilität und Freizeit

Bezahlen Sie Ihre Mitarbeitenden für Anwesenheit, Leistung oder Erfolg? Möchten Sie Angestellte, die ihre Arbeitszeit absitzen und hinter dem Bildschirm vorgeben zu arbeiten? Und trotzdem keine Ergebnisse erzielen? Oder solche, die mit außerordentlichen Resultaten überzeugen, obwohl sie nicht neben Ihnen im Büro sitzen, sondern vielleicht gerne am frühen Morgen oder späten Abend arbeiten? Von zu Hause? Heute ist Arbeitszeitenflexibilisierung ein großes Thema.

Versuchen Sie es mit Vertrauen – flexibilisieren Sie Arbeitsort und Arbeitszeit. Vereinbaren Sie klare Ziele, messen Sie sie, besprechen Sie sie regelmäßig und handeln Sie danach. Ihre Mitarbeiter:innen werden es Ihnen danken. Niemand, der jemals flexibel arbeiten durfte, wechselt in einen „Anwesenheits-definierten Job“, selbst wenn er oder sie dort mehr verdienen würde. Das ist ein sehr einfaches und auch günstiges Instrument der Mitarbeiterbindung.

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Und wie wichtig ist Ihnen eine Auszeit vom stressigen Arbeitsalltag? Kommen Sie aus Ihrem Urlaub mit frischen und kreativen Ideen zurück in die Arbeit? Glauben Sie nicht auch, dass es Ihren Angestellten genauso geht?

Deshalb: Gönnen Sie Ihren Mitarbeitenden mehr freie Tage. Eine extra Woche Urlaub bindet enorm, vor allem in Österreich, wo sechs Wochen erst nach vielen Dienstjahren möglich sind. Wenn Sie ganz mutig sind, führen Sie Sabbaticals ein. Damit sind Sie garantiert ein sehr gefragter Arbeitgebender!

Ruth Wiebusch

Ruth Wiebusch

Content Writer "Mitarbeiter-Benefits"

Ruth erstellt seit vielen Jahren Blogbeiträge für das SPENDIT Magazin. Sie ist Expertin auf den Gebieten Mitarbeitermotivation, steuerfreie Sachbezüge und New Work. Neben Inhalten für Online-Magazine kreiert sie PR-Texte, Marketingmaterialien und Content für Webseiten. Ihre Softskills: viel Erfahrung, Struktur, Empathie und Neugier.

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