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Mit einem Essenszuschuss Mitarbeitergesundheit fördern
Ergonomisches Arbeiten: Belastungen verringern, Schmerzen vermeiden
Ergonomisch arbeiten im Büro, im Homeoffice bzw. ergonomisch am Laptop zu arbeiten, erweist sich als wichtiger Baustein der Gesundheitsprävention. Wie Sie Ihren Arbeitsplatz optimal einrichten, um Schmerzen zu vermeiden, erfahren Sie in diesem Beitrag. Denn oft bedarf es nur weniger Handgriffe in Ihrer Arbeitsumgebung, um ergonomisches Arbeiten am Schreibtisch möglich zu machen.
Ergonomisches Arbeiten: Definition
Der Begriff Ergonomie setzt sich zusammen aus Griechisch „ergon“ für Arbeit und „nomos“ für Regel. Die Arbeitsbedingungen werden demnach an die Bedürfnisse des Menschen angepasst, nicht umgekehrt.
Was bedeutet also ergonomisches Arbeiten? Ergonomie kommt überall da zum Einsatz, wo Arbeitnehmende Werkzeuge oder Maschinen nutzen. Das kann beim Führen von Fahrzeugen sein, beim Arbeiten im Büro, in der Produktion oder auch beim ergonomischen Arbeiten in der Pflege. Viele Menschen verbringen an ihrem Arbeitsplatz mehrere Stunden in der gleichen oder einer ähnlichen Haltung. Dabei besteht die Gefahr von einseitiger Belastung, was in der Folge gesundheitliche Einschränkungen nach sich ziehen kann – gerade, wenn der Arbeitsplatz nicht menschengerecht ausgerichtet ist.
Egal ob Arbeitstisch in der Produktion oder Schreibtischstuhl im Büro: Ergonomisch arbeiten im Stehen oder Sitzen verringert den Krankheitsstand und erhöht die Zufriedenheit und Motivation von Mitarbeitenden. Ergonomisch zu arbeiten hat damit nicht nur eine Bedeutung für Angestellte, sondern auch für Arbeitgeber, denn es erhöht die Produktivität und Leistungsbereitschaft.
Ergonomisches Arbeiten als präventiver Arbeitsschutz
Arbeitgeber sind laut ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) § 66 dazu verpflichtet, „unter Berücksichtigung des Standes der Technik die Arbeitsvorgänge und Arbeitsplätze so zu gestalten und alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, daß das Ausmaß von Erschütterungen, die auf den menschlichen Körper übertragen werden, möglichst gering gehalten wird.“. Durch die Umsetzung ergonomischer Richtlinien können gesundheitliche Risiken minimiert werden. Ergonomie fällt daher unter den präventiven Arbeitsschutz.
Was braucht man für einen ergonomischen Arbeitsplatz?
Konkret stellt sich die Frage: Wann ist ein Arbeitsplatz ergonomisch gestaltet? Ergonomisch arbeiten am Laptop erfordert natürlich andere Maßnahmen als ergonomisch arbeiten in der Zahnarztpraxis oder in einer Produktionshalle.
Im Folgenden schauen wir uns an, wie sich ein Schreibtischarbeitsplatz ergonomisch einrichten lässt. Dabei gilt: Jeder Mensch ist anders gebaut, hat evtl. körperliche Beeinträchtigungen oder Vorlieben. Diese gilt es beim Einrichten des Arbeitsplatzes bzw. bei der Arbeitsplatzgestaltung zu beachten.

Bildschirm
- Unser Blick geht in der natürlichen Kopfhaltung leicht nach unten. Daher sollte die Höhe des oberen Bildschirmrands so eingestellt sein, dass sie etwa eine Handbreit unterhalb der Augenhöhe liegt.
- Beim Abstand zwischen Augen und Bildschirm gilt eine Armlänge als Mindestabstand (etwa 50 bis 80 cm).
- Wer jetzt Probleme hat, den Text zu lesen, sollte die Schriftgröße erhöhen, anstatt sich näher zum Bildschirm zu setzen.
- Um Blendung und Spiegelung zu vermeiden, stellt man den Monitor am besten in einem 90°-Winkel zum Fenster auf.
Arbeitstisch
In vielen Büros gibt es heute höhenverstellbare Schreibtische. Der Vorteil ist nicht nur, dass sie exakt an unterschiedliche Körpergrößen angepasst werden können, sondern dass auch ein Arbeiten im Stehen möglich ist. Dadurch werden mehr Muskeln bewegt und das Herz-Kreislauf-System wird angeregt; einseitige Haltungen können so bei regelmäßigem Wechsel zwischen Stehen und Sitzen vermieden werden.
- Wechseln Sie die Haltung bei höhenverstellbaren Schreibtischen am besten zwei- bis viermal pro Stunde.
- Was die Tischhöhe betrifft, kann man sich an folgender Faustformel orientieren: Die Höhe im Sitzen beträgt etwa 75 cm (plus/minus 2 cm), die Höhe im Stehen etwa 105 cm (plus/minus 2 cm).
- Stellen oder setzen Sie sich so nah an den Tisch, dass die Handballen vor der Tastatur aufliegen können. Die Ellbogen sollten etwa in einem 90°-Winkel auf der Tischplatte aufliegen. Achten Sie darauf, dass Sie die Schultern entspannt halten.
Bürostuhl
Der Bürostuhl soll beim Sitzen Stabilität und Bequemlichkeit bieten.
- Stellen Sie die Höhe des Stuhls so ein, dass Ihre Füße flach auf dem Boden stehen. Der Winkel zwischen Unter- und Oberschenkel sollte in etwa einen 90°-Winkel bilden. Falls Sie eher kurze Beine haben, lässt sich die Sitzposition mit einer Fußstütze optimieren.
- Stellen Sie die Sitztiefe so ein, dass Ihr Rücken die Rückenlehne berührt. Kniekehle und Sitzfläche sollten dabei einen kleinen Abstand aufweisen.
- Nutzen Sie ggf. auch die Lordosen- bzw. Lumbalstütze (im Bereich der Lendenwirbelsäule), um den Stuhl an die Wölbung Ihres Rückens anzupassen. Sie sollten keinen Druck in diesem Bereich spüren, aber angenehm unterstützt sein, um aufrecht zu sitzen.
- Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass Sie sich problemlos anlehnen können, zugleich aber so viel Widerstand spüren, dass Sie gestützt werden.
- Falls Ihr Schreibtischstuhl Armlehnen hat, stellt man diese am besten so ein, dass die Ellbogen entspannt darauf liegen können, ohne dass man die Schultern anheben muss. Oft befinden sich die Armlehnen jetzt auf der gleichen Höhe wie der Schreibtisch.
Vergessen Sie nicht, immer mal wieder die Sitzposition zu verändern bzw. immer wieder Pausen einzulegen, aufzustehen, ein paar Schritte zu gehen oder das Fenster zu öffnen.
Tastatur und Maus
- Zwischen Tischkante und Tastatur sollte zum Auflegen der Hände Platz von 10 bis 15 cm sein.
- Für die richtige Handhaltung zum Schreiben legen Sie die Handballen locker auf dem Schreibtisch ab. In der sog. Klavierspielerhaltung schweben die Finger über der Tastatur, die Fingerkuppen in etwa über der mittleren Tastenreihe. Bei ergonomischen Tastaturen profitieren Sie von einem geteilten sowie nach oben gewölbtem Tastenfeld und einer Handballenauflage.
- Halten Sie die Arme weiterhin locker in einem 90°-Winkel.
- Die Maus liegt im Idealfall nahe bei der Tastatur. Achten Sie bei der Größe der Maus darauf, dass sie der Größe Ihrer Hand entspricht. Bei einer ergonomischen Maus wird die Verdrehung des Unterarms nach innen vermieden. Wer eine Maus mit Rollkugel verwendet, nutzt dafür am besten eine rutschfeste Unterlage.
Sie möchten nicht nur die physische, sondern auch die psychische und mentale Gesundheit Ihrer Mitarbeitenden unterstützen? Erfahren Sie mehr dazu in unserem Beitrag „Warum Gesundheit am Arbeitsplatz so wichtig ist und wie Arbeitgeber unterstützen können“. Speziell für Arbeitnehmende, die viel von zu Hause aus arbeiten, haben wir einfach umzusetzende „Homeoffice-Tipps“ zusammengestellt.
Fazit
Ergonomisches Arbeiten trägt maßgeblich zur Gesundheitsprävention bei, indem es körperliche Belastungen reduziert und Schmerzen vorbeugt. Mit wenigen Anpassungen, wie einem optimal ausgerichteten Schreibtisch, einem passenden Bürostuhl oder ergonomischen Arbeitsmitteln, lassen sich die Arbeitsbedingungen individuell und gesundheitsfördernd gestalten.

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Ruth Wiebusch
Freiberufliche Texterin
Ruth erstellt seit fünf Jahren Blogbeiträge für das Spendit Magazin. Sie ist Expertin auf den Gebieten Mitarbeitermotivation, steuerfreie Sachbezüge und New Work. Neben Inhalten für Online-Magazine kreiert sie PR-Texte, Marketingmaterialien und Content für Webseiten. Ihre Softskills: viel Erfahrung, Empathie, Neugier und Lust auf Abwechslung.
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