Aktuelles zu Ihren SpenditCards:

Die SpenditCard ist als Controlled Loop Karte weiterhin rechtssicher und steuerkonform. 

NEU: Transaktionen, online & offline, sind ab dem 16.12.2019 auf das deutsche Inland beschränkt. 

Der Bundesrat hat am 29. November 2019 der in der Plenarsitzung des Bundestages vom 7. November 2019 beschlossenen Neuregelung für Sachbezugskarten zugestimmt. 

Grundlage für die Zulassung einer Kartenlösung zum steuerfreien Sachbezug bilden die in § 2 Absatz 1 Nummer 10 des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetzes (ZAG) definierten Kriterien. 

Die SPENDIT AG hat als größter Anbieter von BaFin-regulierten Prepaid-Sachbezugskarten das Produkt als erster Anbieter an die neuen Vorgaben angepasst. Die SpenditCard erfüllt die neuen Kriterien vollumfänglich:  

  • Karteneinsatz nur in Deutschland möglich. Entscheidend ist der Firmensitz des Zahlungsempfängers – dieser muss in Deutschland sein. 
  • Nutzung der Karte zur Gewährung des Sachbezugs im Sinne von § 8 Abs. 2 Satz 11 EstG.  
  • SpenditCard ermöglicht ausschließlich den Bezug von Waren und Dienstleistungen.  
  • Unternehmenskunden beauftragen die SPENDIT AG mit der Ausgabe der SpenditCard. 

Was verändert sich für die Kartenbenutzer unter Ihren Mitarbeitern und welche Händler sind von der Benutzung künftig ausgeschlossen – lesen Sie hier!

Die Sachbezugskarte SpenditCard ist als Controlled Loop Karte klassifiziert und ermöglicht Arbeitgebern jeder Größe, ihren Mitarbeitern den vom Bundesfinanzministerium (BMF) gewünschten reinen Sachbezug zu gewähren. Barauszahlungen und eine Wandlungsfunktion in Geld sind nicht möglich, da Dienste wie beispielsweise Paypal-Überweisungen, IBAN-Überweisungen oder der Erwerb von Devisen blockiert sind.

Der Gesetzgeber verfolgt mit Blick auf die Digitalisierung das Ziel, flexible Lösungen zu ermöglichen und speziell kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland zu fördern. Die neue Gesetzesformulierung greift dabei auf Kriterien aus dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) zurück. Eine grundsätzliche Anknüpfung an Zahlungsdienste nach dem ZAG ist allerdings gemäß dem Bericht des Finanzausschusses vom 7. November 2019 nicht beabsichtigt.

Mit der Gesetzesänderung endet ein monatelanges Ringen zwischen Verbänden, wirtschaftlichen Vertretern und Ministerien. Der Anfang Mai 2019 vom BMF veröffentlichte Referentenentwurf „Entwurf eines Gesetzes zur weiteren steuerlichen Förderung der Elektromobilität und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften“ hatte das Ziel verfolgt, Geldkarten neben Gutscheinen als steuerfreien Sachbezug zur Gänze als gesetzeswidrig zu erklären. Die nun überarbeitete Steuerregelung schärft abschließend den Steuervorteil unabhängig von der Größe des Unternehmens oder des akzeptierten Händlers. 

 

 „Transaktionen werden auf Deutschland begrenzt. SpenditCard-Nutzer können auch weiterhin beispielsweise bei lokalen Händlern und online einkaufen. Voraussetzung ist wie bisher eine vertragliche Vereinbarung des Händlers mit Mastercard. Ein Austausch unserer Karten ist nicht nötig.

Florian Gottschaller, Gründer und Vorstand der SPENDIT AG.

 

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