Jeden Morgen das gleiche Dilemma:

Es ist Montag, 7  Uhr und der Wecker klingelt unerbittlich. Die Sonne ist gerade aufgegangen und scheint durch den Vorhang genau ins Gesicht. Zum Glück gibt es die Schlummer – Taste, mit der man noch ein paar Minuten länger die Decke über den Kopf ziehen und im Bett dösen kann. 10 Minuten später wiederholt sich bei den meisten Arbeitnehmern dieses Schauspiel bis es auf einmal 8 Uhr ist und der Stress so richtig beginnt. 30 min zum duschen, anziehen, frühstücken und dann ab zur Arbeit. Puhhhh ganz schön ungemütlich und nicht wirklich der optimale Start in den Tag.

Mit ein paar kleinen Tricks klappt der Start in den Tag allerdings gleich viel besser. Wir verraten wie es mit dem perfekten Morgen nicht nur am Wochenende klappt:

 

K1600_StockSnap_5IBG4EN6VI

1. Ein paar Minuten früher Aufstehen

Bereits 15 Minuten früher aufstehen bedeutet deutlich weniger Stress am Morgen und mehr Zeit für ein entspanntes Frühstück oder eine ausgedehnte Dusche (die macht übrigens besonders wach wenn zum Schluss der Wasserhahn kurz auf eiskalt steht). Für die sogenannten „Lärchen“ also die Frühaufsteher unter uns ist das gar kein Problem. Sie sind sobald der Wecker klingelt fit und munter. Das kann man von den „Nachteulen“ nicht behaupten. Sie quälen sich mit schwere Augenlidern aus dem Bett nachdem 5 mal die Snooze Taste gedrückt wurde, schlechte Laune am Morgen kennen diese Menschen nur zu gut – sie kommen einfach langsam in die Gänge. Bis der Motor so richtig läuft braucht es Zeit und die sollten Sie sich auf jeden Fall nehmen. Mit ein paar einfachen Tricks wird der Start aber ein wenig beschleunigt. Führen Sie z.B. ein fixes Morgenritual ein. Das kann z.B. der persönliche Lieblingssong sein, anstatt des Weckers. Oder eine Tasse Tee / Kaffee die Sie noch im Bett trinken und dazu Zeitung lesen. Hauptsache Ihr persönliches Morgenritual stimmt Sie positiv für den Tag und motiviert dazu nicht nochmal die Schlummer-Taste zu drücken.

2. Bewegung und Frühstück

Sport am Morgen macht ebenfalls wach. Dabei muss es sich nicht um Extremsport handeln. Es genügen schon 5 -10 min Bewegung um den Kreislauf auf Trab zu bringen. Yoga, ein paar Seilsprünge oder auch ein Dehn-, und Streckübungen wirken manchmal Wunder. Einfach ausprobieren.

Genau das gleiche gilt für das Frühstück – ausprobieren was am besten zu einem passt. Jeder Mensch ist anderes und sollte für sich selbst herausfinden, welches Frühstück ihm die meiste Energie für den Tag gibt. Es muss nicht gleich ads üppige Frühstück mit Brot, Marmelade, Käse und Co. sein? Einigen bekommt ein wenig Obst mit Müsli oder Quark besser. Wer am Morgen gar keinen Bissen herunter bekommt, sollte sich auch nicht dazu zwingen. Viel wichtiger ist es viel zu trinken und dem Körper z.B. mit einem leckeren Smoothie oder einem kleinen Trinkjoghurt schonmal einen kleinen Energiekick zu verpassen.  Ein großes Glas Wasser bringt den Kreislauf zusätzlich in Schwung und schon kann der Tag beginnen.

3. Überblick verschaffen

Nachdem der innere Schweinehund überwunden ist, Bewegung und ein gutes Frühstück die Lebensgeister geweckt haben ist es Zeit für einen kleinen Tagesüberblick. Was steht heute alles an? Welche Termine sind im Kalender vermerkt und was muss sonst noch erledigt werden? Mit einem kleinen mehr Überblick beginnt der Tag gleich entspannter und Stress kommt gar nicht erst auf.

Reichen die drei Tipps wirklich für einen „perfekten Start“ in den Arbeitstag?

Perfekt liegt natürlich immer im Auge des Betrachters. Deshalb ist es besonders wichtig, sich nicht zu viel auf einmal vorzunehmen. Alte Gewohnheiten legt man nicht von heute auf morgen ab – man muss lernen die kleinen Erfolge zu feiern. Dazu kann auch gehören anstatt 3 Mal nur 1 Mal die Snooze-Taste zu drücken. Schritt für Schritt bringt man dann jeden Tag ein wenig mehr Routine in den Morgen und ehe man sich versieht wir Bewegung, der kalte Schauer nach der heißen Dusche oder ein ausgewogenes Frühstück zur geliebten Morgenritual.

There are currently no comments.