Hier informieren wir Sie zu aktuellen Entwicklungen bei der SpenditCard

Liebe Kundinnen, liebe Kunden der SPENDIT AG,

die Ereignisse der letzten Tage im Zusammenhang mit der Insolvenz der Wirecard AG haben uns genauso wie Sie völlig unerwartet getroffen. Die beiden Wirecard-Tochterunternehmen, mit denen wir für die Herausgabe der SpenditCards kooperieren, sind nicht Teil des Insolvenzverfahrens, und werden von den deutschen und englischen Finanzaufsichtsbehörden Bafin und FCA kontrolliert. Wir möchten Sie auf diesem Weg zur Sicherheit Ihrer Guthaben und unsere Maßnahmen informieren.

Die Details zu den betrügerischen Vorgängen sind für uns erschütternd und unvorstellbar.

Wir haben uns 2016 der Etablierung unseres neuen Kartenprogramms bewusst für einen deutschen Bank-Partner entschieden, die Wirecard Bank AG, mit allen Schutzmechanismen über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken. Das ist auch in dieser Situation das wichtigste Argument, denn Guthaben der von der Wirecard Bank AG herausgegebenen SpenditCards (beginnend mit den Ziffern 5182) sind über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken geschützt. Unser Altbestand, ein deutlich kleinerer Teil der SpenditCards (beginnend mit den Zahlen 5219) wird über eine Kooperation mit der Fa. givve über die Wirecard Card Solutions herausgegeben, die über die englische FCA reguliert wird.

Wir arbeiten mit Hochdruck an einer neuen Lösung, um Ihnen und Ihren Mitarbeitern auch weiterhin das beste und sicherste steuerkonforme Produkt anbieten zu können.

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten der letzten Tage und Danke für Ihren zahlreichen Zuspruch und Ihre Treue als Kunden, die für uns als unverschuldet in diese Schwierigkeiten geratenes Unternehmen besonders wichtig ist.

 

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand der SPENDIT AG

 

Florian Gottschaller, Dr. Ralph Meyer, Uli Kiendl

Vorstand SPENDIT AG
Für SpenditCards, die mit der Kartennummer 5182 beginnen  – Herausgabe durch die deutsche Wirecard Bank AG
Für SpenditCards, die mit der Kartennummer 5219 beginnen – Herausgabe durch die britische Wirecard Card Solutions Limited

Für Sie relevant, wenn Ihre SpenditCard mit der Nummer 5182 beginnt:

Update 29. Juni 2020:

Die Wirecard Bank AG ist nicht Teil des Insolvenzverfahrens der Wirecard AG. Die BaFin hat für die Wirecard Bank AG bereits einen Sonderbeauftragten eingesetzt. Die Freigabeprozesse für alle Zahlungen der Bank werden ab sofort ausschließlich innerhalb der Bank und nicht mehr auf Wirecard-Gruppenebene liegen. Mittelabflüsse an die insolvente Wirecard AG und Tochtergesellschaften sind unterbunden. Zum jetzigen Zeitpunkt sind uns keine funktionalen Einschränkungen dieser SpenditCards bekannt.

Lesen Sie hier das vollständige Unternehmensstatement der Wirecard Bank AG zu den konkreten Einlagehöhen.

Bislang äußert sich Mastercard zurückhaltend. Jedoch heißt es, man beobachte die Situation genau. Eine Sprecherin sagte: „Unsere Priorität ist es, sicherzustellen, dass die Leute ihre Karten weiterhin nutzen können. Wir werden weiterhin mit allen Parteien zusammenarbeiten und stehen bereit, um alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.“ (Quelle: Welt, 26.06.2020)

25. Juni 2020:

Die SPENDIT AG kooperiert bei der Herausgabe der SpenditCard größtenteils mit der Wirecard Bank AG. Aufgrund der aktuellen Pressemeldung ist es uns ein Anliegen, Sie über mögliche Auswirkungen auf den Einsatz unseres Produktes zu informieren.

 

Die Wirecard AG hat heute einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Der Vertragspartner der SPENDIT AG ist die Wirecard Bank AG, die ein 100% Tochterunternehmen der Wirecard AG ist. Die Wirecard Bank AG ist nicht Teil des Insolvenzverfahrens der Wirecard AG.

“Die Finanzaufsicht BaFin will Insidern zufolge verhindern, dass die Wirecard Bank von den Turbulenzen ihres Mutterkonzerns mit in die Tiefe gerissen wird. Die Behörde versuche die Bank abzuschirmen, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters.” (Quelle: boerse-online.de)

Lesen Sie hier das vollständige Unternehmensstatement der Wirecard Bank AG zum Insolvenzantrag der Wirecard AG.

 

Wichtig für Sie:
Aktuell gibt es keine Einschränkungen der Funktionalität der SpenditCard über das SPENDIT Kartenprogramm und keine Auswirkung auf das Guthaben der Kartennutzer. Jeder SpenditCard Firmen-Kunde der mittelbarer Wirecard Bank AG Kunde ist hat ein eigenes Konto, das über die in der obigen Stellungnahme der Wirecard Bank AG beschriebenen Absicherungen verfügt.

Lesen Sie hier das Unternehmensstatement der Wirecard Bank AG zum Einlagensicherungsfond deutschen Banken e.V., der der Absicherung der SpenditCard-Konten dient.

Diese sind über die Wirecard Bank AG dem Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. angeschlossen. Der Umfang der durch den Einlagensicherungsfonds geschützten Verbindlichkeiten ist in Ziffer 20 der Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Wirecard Bank AG (vgl. hierzu unter Ziffer III.) beschrieben.

Über das Einlagensicherungsportal finden Sie weitere Informationen in Bezug auf die Wirecard Bank AG. Weiterführende Informationen zur Einlagensicherung finden Sie auf der Seite der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Zudem finden Sie hier das aktuelle Statement der Wirecard AG, das die SPENDIT AG als Kooperationspartner erhalten hat, sowie die allgemeine Stellungnahme der Wirecard AG.

Weitere Aussagen können wir zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht treffen.
Wir befinden uns im Austausch mit unseren Ansprechpartnern bei der Wirecard Bank AG und werden Sie an dieser Stelle schnellstmöglich informieren, sobald es neue Erkenntnisse gibt.

Für Sie relevant, wenn Ihre SpenditCard mit der Nummer 5219 beginnt:

Gute Nachrichten am 30. Juni 2020:

SpenditCards wieder vollumfänglich einsetzbar

Wir freuen uns, Ihnen heute gute Nachrichten kommunizieren zu können:

Die britische Finanzbehörde FCA hat heute offiziell bestätigt, dass die Zahlungsdienste der Wirecard Card Solutions Limited seit 30.06.2020 um 00:01 Uhr wieder aufgenommen wurden. Daher sind die Guthaben Ihrer SpenditCards wieder wie gewohnt vollumfänglich verfügbar und die Karten einsatzbereit. Lesen Sie gerne das offizielle Statement der britischen Finanzbehörde.

Bitte setzten Sie Ihre SpenditCard wie gewohnt für alle Zahlungsaktivitäten ein.

Wir bedauern die aufgekommenen Unannehmlichkeiten der letzten vier Tage!

 

 

Eilmeldung 26. Juni 2020:

Die SPENDIT AG hat vor Beginn des eigenen Kartenprogramms im September 2018 mit dem Unternehmen givve (PL Gutscheinsysteme GmbH München) für die Herausgabe der SpenditCard kooperiert. Givve arbeitet für die Herausgabe der Prepaid-Karten mit der britischen Wirecard Card Solutions Ltd. (WDCS). Die WDCS ist eine britische Tochtergesellschaft der Wirecard AG.

Da wir noch einige wenige Unternehmenskunden mit auslaufenden SpenditCards im givve-Kartenprogramm haben, informieren wir Sie über die aktuellen Auswirkungen im Einsatz ebendieser SpenditCards, die uns soeben erreicht hat:
Aufgrund des Antrags auf Eröffnung eines Insolvenzverfahren der Wirecard AG, hat die britische Finanzbehörde (FCA) heute im Eilverfahren entschieden, dass die WDCS bis auf weiteres keine regulierenden Tätigkeiten oder Geldveräußerungen tätigen dürfen. Die Beweggründe für diese Maßnahme sind zum Schutz der Verbraucher und der Karten-Guthaben. Lesen Sie hier die aktuelle Information der britischen Finanzbehörde FCA.

Wichtig für Sie:
Wenn die SpenditCards, die in Ihrem Unternehmen derzeit eingesetzt werden, mit den Ziffern 5219 beginnen, bitten wir Sie um etwas Geduld. Diese SpenditCards sind von der obenstehenden Sicherheitseinschränkung betroffen und der Zahlungsverkehr ist aktuell eingeschränkt.

Lesen Sie hier das aktuelle Statement von givve sowie wichtige FAQs für Kartennutzer.

Die aktuellen Geschehnisse sind auch für uns sehr überraschend und haben ein Ausmaß angenommen, das wir nie für möglich gehalten hätten. Wir hoffen auf Ihr Verständnis und geben unser Bestes, Ihnen in Zusammenarbeit mit givve schnellstmöglich eine Lösung kommunizieren zu können.

 

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